eMobility im Unternehmen

Alle 15 Monate verdoppelt sich der Anteil der Elektroautos am Weltmarkt. In der Zukunft werden sie Diesel- und andere Verbrennungsmotoren ablösen. Elektrofahrzeuge sind effizient, leise und sauber. Schon heute sind sie alltagstauglich – auch für Unternehmen. Es gibt eine immer höhere Anzahl von Fahrzeugmodellen, die Reichweiten steigen stark, die Preise sinken. 

Die Bundesregierung unterstützt den Kauf von Elektroautos durch eine Vielzahl von Förderprogrammen. Auch der Auf-und Ausbau der Ladeinfrastruktur wird finanziell unterstützt. Außerdem sind E-Fahrzeuge in den ersten zehn Jahren von der KfZ-Steuer befreit. 

Auch Unternehmen stellen ihre Flotte mehr und mehr auf E-Autos um. Über 1.000 Unternehmen setzen bereits auf die Ladetechnik von innogy, darunter Kunden aus der Automobilwirtschaft, Ladenetz- und Flottenbetreiber, Kommunen und Energieversorger. 4.000 Ladepunkte hat innogy eMobility Solutions für Unternehmen in Deutschland aufgebaut und steuert sie smart. 

Warum aber sollten Firmen auf Elektromobilität setzen?

1. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Mit dem Umstieg auf E-Mobilität leisten Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zeigen, dass ihnen ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen wichtig ist. innogy betreibt Ladesäulen deshalb mit Ökostrom. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Elektroautos besonders CO2-effizient sind, wenn sie mit Ökostrom fahren. Und immer mehr Unternehmen sind nicht nur Energieverbraucher, sondern auch Produzenten. Elektrische Fahrzeugflotten sind hier das passende Gegenstück. Der Strombedarf ist nicht so hoch. Würden alle 40 Millionen Autos auf deutschen Straßen elektrisch unterwegs sein, bräuchten diese trotzdem nur 16 Prozent des derzeitigen Strombedarfs.

In der Zukunft könnten intelligente Ladelösungen dafür sorgen, dass E-Autos in Unternehmen vor allem dann geladen werden, wenn die Nachfrage und damit auch die Tarife besonders niedrig sind, beispielsweise nachts. Außerdem könnten Elektrofahrzeuge künftig als Stromspeicher Lastspitzen auffangen. Intelligentes Lademanagement vermeidet Lastspitzen am Standort.

2. Akquise neuer Kunden

Eine öffentlich zugängliche Ladesäule etwa auf einem Unternehmensparkplatz oder an einem Hotel kann neue Kunden anlocken. E-Auto-Besitzer werden kommen, weil die Konkurrenz keine Lademöglichkeit anbietet und verweilen länger. Unternehmen mit Ladesäulen können die Ladepunkte in ihre Kundenbindungsmaßnahmen aufnehmen und bieten ihren Kunden mehr Service. 

3. Zufriedene Mitarbeiter

Was für die Kunden gilt, kann selbstverständlich auch für die Mitarbeiter der richtige Weg sein. Denn wer lädt sein Auto nicht gerne einfach nebenbei während der Bürostunden. Außerdem hat der Fiskus eine Möglichkeit geschaffen, wie der Mitarbeiter steuerliche Vorteile bekommt. Seit 2017 können diese ihre privaten Elektro- oder Hybridautos im Betrieb aufladen – und das kostenfrei, sozusagen zusätzlich zum Arbeitslohn. Dabei kann der Chef seinem Mitarbeiter auch für zuhause eine Ladestation überlassen. 

E-Autos haben außerdem weniger Verschleißteile als Autos mit Diesel- oder anderen Verbrennungsmotoren. Der Markt, auf dem Unternehmen nach einem geeigneten Elektrofahrzeug suchen können, wächst stetig: 2018 ist die Zahl von Ladepunkten in Deutschland im Vergleich zu 2017 um 20 Prozent gestiegen (BDEW). Mit einem erneuten Anstieg ist auch in diesem Jahr zu rechnen.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Elektomobilität

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Fast alle großen Autoanbieter weltweit haben mittlerweile E-Autos im Sortiment, die sich auch zum Transport von Waren anbieten. So bietet etwa Renault elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge an. Bereits seit  2009 investiert das Unternehmen in die Forschung und Entwicklung von 12 bis 16 Tonnen-Elektro-LKW. Volkswagen hat seinen E-Crafter auf dem Markt, der sich vor allem an Kurierdienste richtet.

Ladeinfrastruktur wächst zurzeit in allen Bereichen. Auch bei Unternehmen: So hat innogy alle Logistikstandorte der Deutschen Post mit Ladeboxen ausgestattet. Für die DHL Group sind daher bereits 5.000 sogenannte grüne StreetScooter unterwegs. Auf 13,5 Millionen gefahrene Kilometer sparen diese immerhin 16.000 Tonnen CO2 im Jahr ein. innogy unterstützt Unternehmen mit Hardware- und Software genau auf diesem Weg in die Zukunft.