Integrierte Quartierskonzepte

Hier zieht die Zukunft ein

Quartierslösungen schaffen modernen Wohnraum

Bei der Umsetzung der Energiewende setzen Kommunen, Wohnungswirtschaft und Projektentwickler zunehmend auf integrierte Quartierskonzepte. Wie zum Beispiel in Bedburg-Kaster. Dort entsteht ein ressourcen- und energieeffizientes neues Wohngebiet. Planung und Umsetzung des Versorgungskonzeptes erfolgt unter anderem durch das innogy B2B-Projektteam „smartiere“.

Arndt Brauckmann von „smartiere“ erläutert die Herausforderung: „Für dieses Projekt wird ein komplexes, sektorenübergreifendes Lösungspaket aus Planung, Bau und Betrieb von Wärme, Kälte, Strom und Mobilität unter Berücksichtigung von digitalen Service-Leistungen benötigt.“ Der Zeitplan in Bedburg-Kaster ist ehrgeizig: Im Februar 2020 und bereits im vierten Quartal 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen.

innogy smartiere – ein Partner für Ihre Quartiere

Bei der Planung von Wohnimmobilien müssen Bauherren viele Dinge berücksichtigen, wie z. B. die kommunalen Klimaziel, Sektorenkopplung oder Förderungen. Mit innogy smartiere haben Sie einen Ansprechpartner an Ihrer Seite, der umfassend berät und alle Versorgungs- und Dienstleistungslösungen aus einer Hand anbietet. Wie einfach das geht, sehen Sie in unserem Video.

Wichtigste Baukriterien:
Ressourcenverbrauch und Energieeffizienz

Eines der ersten Projekte der „smartiere“ ist die Entwicklung und Umsetzung eines Versorgungskonzeptes für die Ressourcenschutzsiedlung Bedburg. Dabei wird ein unbebautes Gelände so entwickelt, dass der gesamte Ressourcenverbrauch niedriger ist als in vergleichbaren Quartieren. Für eine möglichst effiziente Energieversorgung setzt man auf ein digitales Quartiersmanagement (DQM). So können umliegende Quartiere bei der Planung berücksichtigt sowie Erzeuger und Verbraucher intelligent miteinander vernetzt werden. Kommune, Quartiersbetreiber und Endkunden können ihren Energieverbrauch steuern – für mehr Transparenz und Sensibilisierung beim eigenen Verbrauchsverhalten.

Im gesamten Wohngebiet werden ausschließlich Gebäude errichtet, deren Bausubstanz im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden in dieser Gegend mindestens 50 Prozent weniger Ressourcen verbrauchen. Auch die Infrastruktur der Siedlung – darunter Straßen, Kanalisation und Erschließung – wird unter diesem Gesichtspunkt gebaut.

 

Grüne, lokale Quartiersenergie

Zur Umsetzung der Energiewende im Quartier wird auf grüne lokale Wärmeenergie und Haushaltsstrom gesetzt. Strom wird im Quartier durch Windkraft und Photovoltaik erzeugt – und dort verbraucht. Zusätzlich benötigter Ökostrom wird für das ganze Quartier eingekauft. Zwei hocheffiziente zentrale Wärmepumpen erzeugen Wärme und speisen diese in das LowEx-Wärmenetz der Siedlung ein. Dezentrale Wärmepumpen versorgen jedes Haus mit warmem Brauchwasser. Dieses Wärmekonzept verringert durch gleitende Vorlauftemperaturen zwischen 15 und 40 Grad Celsius und innovativen Regelungsmethoden unnötige Wärmeverluste. Die indirekte Kühlung im Sommer bietet zusätzlichen Komfort.

Energieautarkie bis zu 90 Prozent

Die Abwasserwärme der Hauptabwasserleitung sowie Erdwärme aus einer Erdwärmekollektorfläche ergänzen die Wärmeversorgung des Quartiers. Die elektrische Infrastruktur des Quartiers wird als sogenannte Kundenanlage errichtet: Die im Quartier erzeugte elektrische Energie steht dem gesamten Quartier zur Verfügung. Nur der Überschuss wird ins Netz eingespeist. Wärmepuffer- und Batteriespeicher ermöglichen als sektorenkoppelnde Elemente einen hohen Energieautarkiegrad von circa 90 Prozent. Ein LEDStraßenbeleuchtungs- und Elektromobilitätskonzept mit privaten und öffentlichen Ladepunkten und eCarSharing runden das Quartierskonzept ab.

Infrastruktur

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