Aktuelles aus dem Ausbaugebiet

10. März 2020: Vom Graben zum Internet in Dörrebach

  • Bauarbeiten haben bereits begonnen
  • Ausbau des schnellen Internets schreitet voran
  • Surfen ohne Ladepausen – bis zu 300 Megabit pro Sekunde schnell

Frank Bach, Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, ist auf dem Weg in die rund 700 Einwohner zählende Gemeinde Dörrebach, um hier den Baufortschritt zu überprüfen. Das Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück hat hier mit dem Ausbau des Breitbandnetzes begonnen. Im Zuge des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) werden durch den innogy Verteilnetzbetreiber Westnetz alle betroffenen und unterversorgten Adressen in den 75 Gemeinden erschlossen.

So wie hier in Dörrebach sieht man aktuell in vielen Orten Bagger graben, große Kabelrollen am Straßenrand stehen und technische Geräte zur Kabelverlegung im Einsatz. Ziel ist es, die sogenannten „weißen Flecken“ im Landkreis Bad Kreuznach mit schnellem Internet zu versorgen.

Doch wie funktioniert das überhaupt? Was passiert in den Straßen und wie werden die einzelnen Häuser mit Breitband versorgt? „Um die Ortschaften, Straßenzüge, Aussiedlerhöfe, Schulen oder Gewerbebetriebe mit Breitband zu versorgen, sind verschiedene technische Geräte nötig. Denn zuerst muss ein entsprechendes Leerrohr in die Erde gebracht werden. Dies funktioniert zum Beispiel mit einer Kabelfräse, einem Kabelpflug oder mit dem Bagger. Es wird ein Graben geschaffen, in den das Leerrohr verlegt wird“, erklärt Bach.

„Danach werden die Glasfaserbündel in die Leerrohre eingebracht und die Glasfaser eingeblasen. Hierzu kommt ebenfalls ein spezielles Gerät zum Einsatz“, erzählt er weiter. Die Verlegung der Kabel erfolgt in der technisch modernsten Variante - Fiber to the Home (FTTH). Bei dieser Technik werden die Glasfaserkabel direkt bis zum Haus verlegt. Die moderne Technik bringt viele Vorteile für die Endverbraucher mit sich, zum einen gewährleistet sie die höchstmögliche Verfügbarkeit, eine gleichbleibend stabile Datenübertragungsrate auch bei größerer Distanz zum Verteiler. Selbst bei steigender Nutzerzahl bleibt die Übertragungsrate konstant. So erhalten die Anwohner Übertragungsraten von derzeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

Für Gewerbebetriebe sind Übertragungsraten bis in den Gigabit Bereich möglich. Jeder Anlieger, der den Auftrag dazu erteilt, erhält dann sein eigenes Glasfaserkabel bis ins Haus. Dazu wird ein kleiner Graben von der Straße bis zum Haus erstellt. An dem Glasfaserbündel, das an der Straße, meist im Bürgersteig verläuft, wird ein Glasfaserrohr abgeleitet und bis ins Haus verlegt. Im Haus werden ein Konverter und ein Modem installiert. Wer sich neben dem Glasfaseranschluss noch für einen Strom-/Gashausanschluss interessiert, kann auf den Kombi-Anschluss zurückgreifen. Weitere Informationen dazu unter https://iam.westnetz.de/fuer-bauherren

Für eventuelle Erschwerungen im Baustellenbereich bittet Westnetz um Verständnis. Die Arbeiten sind notwendig, um die Anschlussnehmer der Ortsgemeinde Dörrebach mit Breitband zu versorgen.

Bildunterschrift: Ortsbürgermeister Harald Scholl (rechts), Frank Bach (3.v.r.), Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, verschafft sich mit Heinz Berres, Ing. Büro Berres (4.v.r) sowie Bauleiter Stefan Gärtner (2.v.r) und Pascal Bressan (5.v.r.) von der bauausführenden Firma Bressan-Bau, einen Überblick über die Baustelle in Dörrebach.

11. Februar 2020: Schnelles Internet für Otzweiler

  • Breitbandausbau beginnt voraussichtlich im April
  • Surfen mit 300 Megabit pro Sekunde

Wer aktuell in die Gemeinde Otzweiler kommt, fühlt sich fast wie von der Außenwelt abgeschnitten. Kaum bis gar kein Netz und auch die Internetanbindung lässt zu wünschen übrig. Doch das soll sich bald ändern. Im Zuge des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) werden durch innogy alle betroffenen und unterversorgten Adressen in den Gemeinden des Landkreises Bad Kreuznach mit schnellem Internet versorgt. Auch Otzweiler wird von diesem Ausbau profitieren.

Ortsbürgermeisterin Natalie Kleyer begrüßte die rund 70 interessierten Anwohner im Gemeindehaus. „Damit sind wir Zukunftsfähig aufgestellt - denn in der heutigen Zeit ist es wichtig, die Attraktivität der Gemeinde nachhaltig als Wohn- und Gewerbestandorte zu stärken“, sagte Kleyer.

innogy hat vom Landkreis Bad Kreuznach den Auftrag erhalten, die Anschlüsse in der der technisch modernsten Variante zu realisieren - mit „Fiber to the Home“, kurz FTTH. Hier werden die Glasfaserkabel direkt bis an die Gebäude verlegt. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung berichtete Friedrich Reinhardt, innogy-Kommunalbetreuer, über den Ausbau, die Produkte und stand den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung. Voraussichtlich im April werden die ersten Bagger durch die Gemeinde rollen. Nach Fertigstellung, voraussichtlich ab Ende 2020, stehen den Anwohnern dann Highspeed-Geschwindigkeiten von 300 Megabit und mehr zur Verfügung. „Derzeit sind die 300 Megabit nur eine vertragliche Grenze, größere Datenmengen sind jederzeit möglich. Mit der Anbindung bis ans Haus sind den Internetgeschwindigkeiten keine Grenzen gesetzt“, erklärt Reinhardt.

Ortsbürgermeisterin Natalie Kleyer (rechts) freut sich auf den bevorstehenden Breitbandausbau in Otzweiler.

22. Januar 2020: Lindenhof - Erster Kunde am Breitband-Netz

  • Glasfaser-ins-Haus-Technik ermöglicht Lindenhof Surfgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich
  • Schnelles Internet bis zur letzten Milchkanne
  • Moderne Glasfaseranschlüsse auch in ländlichen Ansiedlungen

Gemeinsam bewirtschaftet Familie Essich – unterstützt durch vier Azubis und einen festangestellten Mitarbeiter – den Lindenhof in Bockenau. Dort kümmern sie sich nicht nur um 250 Milchkühe und 250 Kälber, sondern betreiben auch Ackerbau. In der Landwirtschaft läuft heute kaum noch etwas ohne Hightech: GPS am neuesten Traktor, damit auf dem Feld genau die Spur eingehalten werden kann, der Futtermischwagen ist mit dem Computer vernetzt, damit die Futtermengen richtig verfüttert werden. Auch der komplette Tierbestand ist online gespeichert. So kann der Gesundheitszustand oder die Milchleistung jeder einzelnen Kuh abgerufen werden. Zudem investierte Familie Essich letztes Jahr in eine 75 kW (Kilowatt) Biogasanlage, in der die anfallende Gülle zur Erzeugung von grünem Strom genutzt wird. Das alles ist ohne eine schnelle Internetverbindung nicht mehr zu bewerkstelligen. So haben die Essichs auf dem kompletten Hof Glasfaserkabel verlegt - in jedes Gebäude bis in den Stall.

Genau an diesem idyllischen Fleckchen Erde konnte der erste von rund 2.000 Hausanschlüssen, im Zuge des Breitbandausbauprojektes des Landkreises Bad Kreuznach, ans Netz gehen. Hier steht jetzt der Glasfaseranschluss in der technisch modernsten Variante zur Verfügung: ein Glasfasernetz mit direkter Anbindung bis in das Gebäude. „Mit der aktuell zukunftsweisenden Glasfasertechnologie gehört der Lindenhof jetzt zu den bestversorgten Adressen“, unterstreicht Uwe Allekotte, Netzplaner bei Westnetz. Allekotte führt weiter aus: „Das neue Breitbandnetz ist nicht nur ein Meilenstein für den Lindenhof, sondern macht deutlich, dass innogy mit dem Breitbandausbau im ländlichen Raum Lösungen auch für die abgelegensten Orte bietet.“

„Mit dem Ausbau des landwirtschaftlichen und familiengeführten Betriebes sind wir unserem Ziel, auch abgelegene Orte in unserem Landkreis mit möglichst hohen Downloadgeschwindigkeiten zu versorgen, ein großes Stück näher gekommen. Der Ausbau des Mega- und Giganetzes bietet insbesondere dem ländlichen Raum und damit unseren Kleinstädten und Gemeinden enorme Chancen“, ist sich Jürgen Klotz, Bürgermeister der Ortsgemeinde Bockenau, sicher.

Betriebsleiter Andreas Essich ist sehr angetan von den neuen Möglichkeiten: „In unserem Betrieb ist schnelles Internet bei der täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Auch die Kommunikation zwischen unseren Lieferanten und dem Einzelhandel in der Region erfolgt fast nur noch online. Die Umstellung auf das schnelle Netz verlief reibungslos. Wo früher nur 0,368 Megabit zur Verfügung standen und es oft Probleme mit der Schnelligkeit gab, können wir nun mit bis zu 300 Megabit im Netz surfen.“ Juniorchef Moritz Essich ist neben dem Management der Kuhherde auch für die reibungslose Funktion der Biogasanlage verantwortlich und ist sich sicher: „Eine schnelle Internetverbindung ist die Grundvoraussetzung für einen ungehinderten Betrieb der Anlage.“

Doch was ist FTTH?
Bei FTTH („Fiber to the Home”) werden die schnellen Glasfaserleitungen direkt bis in die Wohnung des Kunden verlegt. Die gesamte Datenübertragung kann über die Lichtwellenleiter erfolgen. Die moderne Technik bringt viele Vorteile für die Endverbraucher mit sich. Zum einen gewährleistet sie die höchstmögliche Verfügbarkeit, eine gleichbleibend stabile Datenübertragungsrate auch bei größerer Distanz zum Verteiler. Zum anderen bleiben selbst bei steigender Nutzerzahl die Übertragungsraten konstant. Mit der eingesetzten Technik sind zukünftig jederzeit ohne weitere Baumaßnahmen höhere Datenübertragungsraten nach Kundenwunsch zu realisieren. Derzeit stehen dem Lindenhof Kapazitäten bis zu 300 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

Hintergrund:
Mit Förderung des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz koordiniert die Kreisverwaltung Bad Kreuznach das Ausbauprojekt. Die verbleibenden Eigenanteile werden von den Städten und Ortsgemeinden getragen. Im Verlauf des Jahres sollen weitere Anschlüsse, darunter auch 49 Schulen, 56 Gewerbetreibende, 14 Krankenhäuser sowie 90 Einzellagen an das Netz angeschlossen werden. Erschlossen werden alle unterversorgten Gebäude der Breitbandausschreibung des Landkreises Bad Kreuznach.

Ortsbürgermeister Jürgen Klotz (Mitte), Moritz (links) und Vater Andreas Essich (rechts) freuen sich über den Glasfaseranschluss auf dem Lindenhof in Bockenau.

15.01.2020: Feilbingert dank Breitbandausbau fit für die Zukunft

Tiefer und immer tiefer versinkt ein metallenes Bohrgestänge im schlammigen Erdreich und bohrt sich Meter für Meter zu seinem Ziel. Im Zuge der Breitband-Ausschreibung im Landkreis Bad Kreuznach hat Westnetz begonnen „weiße Flecken“ in der Ortsgemeinde Feilbingert an das schnelle Breitbandnetz anzuschließen. Zum Einsatz kommt ein umweltfreundliches Spülbohrverfahren. Die Firma Reuschenbach aus Breitscheid arbeitet im Auftrag der Westnetz und wird die Arbeiten durchführen.

Andrea Silvestri, Ortsbürgermeisterin von Feilbingert und 2. Kreisbeigeordnete, traf sich mit Thomas Waldmann, Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, Bernd Rudershausen, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, sowie Julian Grabe, Dillig Ingenieure GmbH, an einer der Baustellen in der Gemeinde, um den weiteren Ablauf in der Ortslage zu besprechen und den Baufortschritt zu begutachten.

Die Tiefbauarbeiten sollen bis zum März 2020 abgeschlossen sein, dann wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen. Voraussichtlich bis Ende November 2020 sollen alle unterversorgten Adressen in Feilbingert-Lüßertal an das FTTH-Netz (Fiber to the Home) angeschlossen sein. Die moderne Technik bringt viele Vorteile für die Endverbraucher mit sich, zum einen gewährleistet sie die höchstmögliche Verfügbarkeit, eine gleichbleibend stabile Datenübertragungsrate auch bei größerer Distanz zum Verteiler. Selbst bei steigender Nutzerzahl bleibt die Übertragungsrate konstant. So erhalten die Anwohner Übertragungsraten von derzeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Dann stehen den Anwohnern Übertragungsraten von 300 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung.

Für eventuelle Erschwerungen im Baustellenbereich bittet Westnetz um Verständnis.

(v.l.n.r.) Manuel Speer, Firma Reuschenbach, Julian Grabe, Dillig Ingenieure GmbH, Thomas Waldmann, Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, Bernd Rudershausen, Beigeordneter Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, sowie Andrea Silvestri , Ortsbürgermeisterin von Feilbingert und Beigeordnete des Landkreises, verschaffen sich am Spülbohrgerät einen Überblick über die Baustelle in Feilbingert.

4.12.2019: Breitbandausbau in Tiefenthal startet Anfang 2020

In der zweiten Kalenderwoche 2020 wird der Verteilnetzbetreiber Westnetz in Tiefenthal mit den Bauarbeiten zum Breitbandausbau beginnen. Es wird gebaggert und gebohrt - damit alle unterversorgten Adressen in den 75 Gemeinden des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) mit schnellem Internet versorgt werden können. Die Firma Arslan aus Wittlich arbeitet im Auftrag der Westnetz und wird die Arbeiten durchführen.

Ulf Pees, Ortsbürgermeister von Tiefenthal, traf sich mit Thomas Waldmann, Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, sowie Julian Grabe, Dillig Ingenieure GmbH, an einer der geplanten Baustellen in der Gemeinde, um den Baubeginn zu besprechen. Anfang 2020 wird das Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück hier mit dem Ausbau des Breitbandnetzes beginnen.

Die Tiefbauarbeiten sollen bis zum März 2020 abgeschlossen sein, dann wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen. Voraussichtlich bis Ende November 2020 sollen alle unterversorgten Adressen in Tiefenthal an das FTTH-Netz (Fiber to the Home) angeschlossen sein. Die moderne Technik bringt viele Vorteile für die Endverbraucher mit sich, zum einen gewährleistet sie die höchstmögliche Verfügbarkeit, eine gleichbleibend stabile Datenübertragungsrate auch bei größerer Distanz zum Verteiler. Selbst bei steigender Nutzerzahl bleibt die Übertragungsrate konstant. So erhalten die Anwohner Übertragungsraten von derzeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Dann stehen den Anwohnern Übertragungsraten von 300 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung.

Für eventuelle Erschwerungen im Baustellenbereich bittet Westnetz um Verständnis. Die Arbeiten sind notwendig, um die Anschlussnehmer der Ortsgemeinde Tiefenthal mit Breitband zu versorgen.

Ulf Pees (links), Ortsbürgermeister von Tiefenthal, Thomas Waldmann (2.v.l.), Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, Tim Jakobs, Bauleiter der Arslan Group, Arno Bumke, 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, Julian Grabe (2.v.r.), Dillig Ingenieure GmbH, sowie Resat Arslan (rechts), Geschäftsführer der Arslan Group, verschaffen sich einen Überblick über die geplante Baustelle in Tiefenthal.

25.11.2019: Vom Graben zum Internet in Windesheim

Frank Bach, Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, ist auf dem Weg in die rund 1.800 Einwohner zählende Gemeinde Windesheim, um hier den Baufortschritt zu überprüfen. Vor kurzem hat das Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück hier mit dem Ausbau des Breitbandnetzes begonnen. Im Zuge des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) werden durch den innogy Verteilnetzbetreiber Westnetz alle betroffenen und unterversorgten Adressen in den 75 Gemeinden erschlossen.

So wie hier in Windesheim sieht man aktuell in vielen Orten Bagger graben, große Kabelrollen am Straßenrand stehen und technische Geräte zur Kabelverlegung im Einsatz. Ziel ist es, die sogenannten „weißen Flecken“ im Landkreis Bad Kreuznach mit schnellem Internet zu versorgen.

Doch wie funktioniert das überhaupt? Was passiert in den Straßen und wie werden die einzelnen Häuser mit Breitband versorgt? „Um die Ortschaften, Straßenzüge, Aussiedlerhöfe, Schulen oder Gewerbebetriebe mit Breitband zu versorgen, sind verschiedene technische Geräte nötig. Denn zuerst muss ein entsprechendes Leerrohr in die Erde gebracht werden. Dies funktioniert zum Beispiel mit einer Kabelfräse, einem Kabelpflug oder mit dem Bagger. Es wird ein Graben geschaffen, in den das Leerrohr verlegt wird“, erklärt Bach.

„Danach werden die Glasfaserbündel in die Leerrohre eingebracht und die Glasfaser eingeblasen. Hierzu kommt ebenfalls ein spezielles Gerät zum Einsatz“, erzählt er weiter. Die Verlegung der Kabel erfolgt in der technisch modernsten Variante - Fiber to the Home (FTTH). Bei dieser Technik werden die Glasfaserkabel direkt bis zum Haus verlegt. Die moderne Technik bringt viele Vorteile für die Endverbraucher mit sich, zum einen gewährleistet sie die höchstmögliche Verfügbarkeit, eine gleichbleibend stabile Datenübertragungsrate auch bei größerer Distanz zum Verteiler. Selbst bei steigender Nutzerzahl bleibt die Übertragungsrate konstant. So erhalten die Anwohner Übertragungsraten von derzeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

Für Gewerbebetriebe sind Übertragungsraten bis in den Gigabit Bereich möglich. Jeder Anlieger, der den Auftrag dazu erteilt, erhält dann sein eigenes Glasfaserkabel bis ins Haus. Dazu wird ein kleiner Graben von der Straße bis zum Haus erstellt. An dem Glasfaserbündel, das an der Straße, meist im Bürgersteig verläuft, wird ein Glasfaserrohr abgeleitet und bis ins Haus verlegt. Im Haus werden ein Konverter und ein Modem installiert. Wer sich neben dem Glasfaseranschluss noch für einen Strom-/Gashausanschluss interessiert, kann auf den Kombi-Anschluss zurückgreifen. Weitere Informationen dazu unter https://iam.westnetz.de/fuer-bauherren

Für eventuelle Erschwerungen im Baustellenbereich bittet Westnetz um Verständnis. Die Arbeiten sind notwendig, um die Anschlussnehmer der Ortsgemeinde Windesheim mit Breitband zu versorgen.

Frank Bach (rechts), Netzplaner bei Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, verschafft sich mit Oliver Jurczyk (links) sowie Mario Zienow (Mitte), von der bauausführenden Firma Eltel, einen Überblick über die Baustelle in Windesheim.

18.11.2019: Tiefbauarbeiten in allen Ausbaugebieten des Landkreises gestartet

Jetzt fiel in allen Ausbaugebieten des Landkreises Bad Kreuznach der Startschuss zum flächendeckenden Breitbandausbau. Im Zuge des kreisweiten NGA-Projektes (Next Generation Access) werden durch den innogy Verteilnetzbetreiber Westnetz alle betroffenen und unterversorgten Adressen in den 75 Gemeinden erschlossen. Fast 2.500 Adressen sollen mit schnellem Internet versorgt werden.

Die Bauarbeiten haben jetzt in den Ortsgemeinden Hochstetten-Dhaun, Karlshof, Roth bei Becherbach, Kirschroth, Tiefenthal, Windesheim, Emmrichshütte (VG Stromberg) und der Stadt Bad Kreuznach begonnen. Die Dienstleistungsfirmen Kabel & Tiefbau, Okan, Dohm, Reuschenbach, Wagner, Arslan, Eltel sowie Bressan, die Westnetz mit der Durchführung beauftragt hat, werden in den kommenden Monaten die Arbeiten ausführen.

Im Laufe des nächsten Jahres sollen die Tiefbauarbeiten weitestgehend abgeschlossen sein, sodass danach mit dem Einbringen der Glasfaserkabel begonnen werden kann. Der Ausbau erfolgt in der technisch modernsten Variante: ein Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung in das Gebäude. Man spricht auch von „Fiber to the Home“, kurz FTTH, da die Anbindung mit Glasfaserkabeln erfolgt. Somit können die Einwohner Übertragungskapazitäten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und mehr beziehen, für Gewerbe und Industrie sind auch Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich.

Alle Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden, und die, die im Nachgang an die Breitbandausschreibung eigenwirtschaftlich durch den Verteilnetzbetreiber Westnetz ausgebaut und angeschlossen werden, erhalten zeitnahe Informationsschreiben.

Der Startschuss für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Bad Kreuznach ist gefallen. In allen Ausbaugebieten rollen die Bagger.

7.11.2019: Schweppenhausen am Breitbandnetz

Streaming Dienste, Online Shopping, Home Office oder Online-Banking sind nur mit einer guten Datenanbindung möglich. Die benötigten Datenmengen wachsen stetig weiter. Für die Anwohner und Gewerbetreibende aus Schweppenhausen ist dieses Thema Geschichte. Denn sie verfügen nun über Hochleistungsanschlüsse an das schnelle Internet. Das neue Breitbandnetz von innogy Highspeed ermöglicht Bandbreiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde. innogy hat die Bauarbeiten für die Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen, so dass jetzt alle Anwohner online gehen können.

Neukunden die sich ab sofort bis zum 31. Dezember 2019 für einen innogy-Tarif entscheiden, bezahlen in den ersten zwölf Monaten nur 19,90 Euro. innogy übernimmt die Abwicklung und die Kündigung beim jetzigen Anbieter. Weitere Informationen zu den Internet- und Telefonie-Angeboten von innogy gibt es beim innogy-Vertriebspartner pontanet GmbH unter 06727 897804 sowie im Internet unter www.innogy-highspeed.com. Die ebenfalls kostenlose Hotline von innogy Highspeed ist unter der Rufnummer 0800 99 000 66 für Auskünfte zu erreichen.

27.09.2019: Bürgerinfoveranstaltung in Tiefental

Bei der Bürgerinformationsveranstaltung informierte Joachim Busch, Leiter der Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy, über den geplanten Breitbandausbau in Tiefental, die Technik sowie über die Produkte „innogy Internet & Phone“. Für die über das NGA-Projekt definierten Adressen in der Ortsgemeinde plant innogy den Ausbau in der technisch modernsten Variante zu realisieren - der FTTH-Technik (Fiber to the Home). Das bedeutet: Die Glasfaserkabel werden direkt bis zum Haus verlegt. Somit stünden nach der Realisierung Highspeed-Geschwindigkeiten von 300 Megabit und mehr zur Verfügung. „Derzeit sind die 300 Megabit nur eine vertragliche Grenze, größere Datenmengen sind jederzeit möglich. Mit der Anbindung bis ans Haus sind den Internetgeschwindigkeiten keine Grenzen gesetzt“, berichtet Busch. Die Förderwürdigkeit der Anwesen in der Hauptstraße in Tiefental müssen noch vom Fördermittelgeber freigegeben werden.

innogy möchte die Gemeinde an das schnelle Datennetz anschließen und Anwohnern Downloadgeschwindigkeiten von 300 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stellen. Voraussichtlich ab Ende 2020 steht den Bürgerinnen und Bürgern in Tiefental dann das Highspeed-Netz zur Verfügung.

24.9.2019: Erster Spatenstich in Windesheim

Start in Windesheim: Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Leiter des Regionalbüros ateneKOM Pietro Pitruzella (Wiesbaden) trafen sich am 24.9.2019 gemeinsam mit Landrätin Bettina Dickes und Vertretern der Kommunen sowie von innogy TelNet und Westnetz vor Ort zum symbolischen ersten Spatenstich für den Breitbandausbau durch innogy im Landkreis Bad Kreuznach.

„Ich freue mich sehr, den Startschuss für den Gigabit-Ausbau geben zu können. Die Digitalisierung spielt bei Arbeit, Bildung, Kommunikation oder Gesundheit eine wichtige Rolle und bietet die Chance, ländliche Räume attraktiv zu halten“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr Ziel sei, gemeinsam mit allen Bündnispartnern die Voraussetzungen für flächendeckende Gigabit-Netze im ganzen Land zu schaffen. Die Landesregierung unterstützt das Projekt im Landkreis Bad Kreuznach mit 6,3 Millionen Euro.

„Diesen Tag haben wir lange herbeigesehnt. Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist heute ein knallharter Standortfaktor: Der leistungsfähige Ausbau der Mega- und Gigabitnetze bietet insbesondere dem ländlichen Raum und damit unserer Region enorme Chancen“, sagte Landrätin Dickes beim Spatenstich.

innogy TelNet bringt gemeinsam mit dem Landkreis Bad Kreuznach schnelles Internet in die Region. Bis Ende 2020 schließt innogy TelNet rund 2.000 Adressen - darunter 56 Gewerbetreibende, 49 Schulen und 14 Krankenhäuser sowie 90 Einzellagen - im Landkreis an das schnelle Netz an. Insgesamt erhalten rund 1.800 Privathäuser in 70 Gemeinden einen Glasfaseranschluss bis ins Haus. Erschlossen werden alle unterversorgten Gebäude der Breitbandausschreibung des Landkreises Bad Kreuznach.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrätin Bettina Dickes gemeinsam mit politischen Vertretern, Fördergebern von Bund und Land, innogy TelNet, ihrem Verteilnetzbetreiber Westnetz sowie den beteiligten Dienstleistern fiel in Windesheim der Startschuss zum Breitbandausbau im Landkreis Bad Kreuznach.

19.09.2019: Schnelles Internet für Rümmelsheim, Guldental und Laubenheim

Das Internet der Gemeinden Rümmelsheim, Guldental und Laubenheim kann bald mehr: innogy möchte die Gemeinden an das schnelle Datennetz anschließen und Anwohnern Downloadgeschwindigkeiten von 300 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stellen. Voraussichtlich ab Ende 2021 steht den Bürgerinnen und Bürgern in Rümmelsheim, Guldental und Laubenheim dann das Highspeed Netz zur Verfügung.

Bei den Bürgerinformationsveranstaltungen informierten Joachim Busch, Leiter der Region Rhein-Nahe-Hunsrück bei innogy, sowie Friedrich Reinhardt, Kommunalbetreuer bei innogy, rund 210 Interessierte über den geplanten kreisweiten NGA-Breitbandausbau (Next Generation Access), die Technik sowie über die Produkte „innogy Internet & Phone“. In den Ortsgemeinden plant innogy den Ausbau in der technisch modernsten Variante zu realisieren - der FTTH-Technik (Fiber to the Home). Das bedeutet: Die Glasfaserkabel werden direkt bis zum Haus verlegt. Somit stünden nach der Realisierung Highspeed-Geschwindigkeiten von 300 Megabit und mehr zur Verfügung. „Derzeit sind die 300 Megabit nur eine vertragliche Grenze, größere Datenmengen sind jederzeit möglich. Mit der Anbindung bis ans Haus sind den Internetgeschwindigkeiten keine Grenzen gesetzt“, berichtet Reinhardt. Busch ergänzt: „innogy garantiert seinen Kunden bei der Datenübertragung als Mindestleistung 90 Prozent der vertraglich vereinbarten Bandbreite.“

Neben dem Breitband-Ausbau im Rahmen des NGA-Projektes, plant innogy die kompletten Ortsgemeinden eigenwirtschaftlich anzuschließen. Um mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen zu können, benötigt die innogy TelNet GmbH eine verbindliche Zusage möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger. Durch die gut besuchten Veranstaltungen, kann derzeit davon ausgegangen werden, dass eine Vorvermarktung bei den Anwohnern eine entsprechend positive Resonanz erfährt. Noch bis zum 30. November 2019 können Interessierte sich einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern und die innogy-Produktwelt von „Internet & Phone“ nutzen.

Nach erfolgreicher Vorvermarktung kann innogy dann im 4. Quartal 2020 mit dem Bau beginnen um in Rümmelsheim, Guldental und Laubenheim die Voraussetzungen zu schaffen, die Gemeinden komplett an das schnelle Datennetz anzubinden – Pläne erstellen, Gräben ziehen, Leerrohre verlegen, Glasfasern einblasen, Kabelverzweiger anschließen und Hausanschlüsse installieren.

19.09.2019: Bürgerinfoveranstaltung in Windesheim

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung informierten Friedrich Reinhardt, Kommunalbetreuer bei innogy, und Andreas Berg, Leiter Region Süd bei innogy, über den geplanten kreisweiten NGA-Breitbandausbau (Next Generation Access), die Technik sowie über die Produkte „innogy Internet & phone“. In der Ortsgemeinde plant innogy den Ausbau in der technisch modernsten Variante zu realisieren, sprich die FTTH-Technik (Fiber to the Home). Das bedeutet: Die Glasfaserkabel werden direkt bis zum Haus verlegt. Somit stünden nach der Realisierung Highspeed-Geschwindigkeiten von 300 Megabit und mehr zur Verfügung.

Neben dem Breitband-Ausbau im Rahmen des NGA-Projektes, plant innogy den kompletten Ort eigenwirtschaftlich anzuschließen. Um mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen zu können, benötigt die innogy TelNet GmbH eine verbindliche Zusage möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Noch bis zum 30. November 2019 können Interessierte sich einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern und die innogy-Produktwelt von „Internet & phone“ nutzen.

Bei der Informationsveranstaltung konnte innogy-Kommunalbetreuer Reinhardt rund 160 interessierte Anwohner begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon los. Er informierte über den geplanten NGA-Breitbandausbau und den eigenwirtschaftlichen Ausbau von innogy in der Gemeinde. Weiter ging es mit der FTTH-Technik, er erklärte alles zum Thema Hausanschluss und erläuterte die Produktpalette „Internet & phone“.