Ausrichtung und Montage von Photovoltaikanlagen

Worauf Sie bei Planung und Montage einer Photovoltaikanlage achten müssen

Am häufigsten tritt in der Planungsphase einer Solaranlage die Frage nach der richtigen Dachneigung auf. Grundsätzlich kann eine Photovoltaikanlage bei jeder Dachneigung und Dachausrichtung installiert und in Betrieb genommen werden. Die Planung und Montage der Solaranlage sollte aber unbedingt immer durch einen Fachmann erfolgen. Die optimale Dachneigung beträgt immer 90 Grad zum aktuellen Sonnenstand. Der Sonnenstand ist umso höher, je näher sich der Standort am Äquator befindet. In Deutschland liegt der Neigungswinkel für die optimale Ausrichtung der Photovoltaikanlage zwischen 30 und 35 Grad. Im Süden von Deutschland ist eine flachere Dachausrichtung, im Norden eine steilere Dachneigung für eine Solaranlage optimal. Bei einer nach Süden ausgerichteten Anlage kann der Winkel jedoch stark nach oben oder unten abweichen.

Checkliste für Ihre Photovoltaik Planung - Die wichtigsten Voraussetzungen für die Montage einer PV-Anlage:

Ist das Dach Ihr Eigentum?
Die Montage auf dem eigenen Dach ist die einfachste Möglichkeit, wenn Sie eine Photovoltaikanlage planen. Dieser Aspekt ist auch für die Finanzierung wichtig, da für Eigentum ein Kredit leichter bewilligt wird.
 

Verfügt das Dach über eine geeignete Statik?
Hier muss beachtet werden, dass das Dach neben dem Gewicht der eigentlichen PV-Anlage auch der sogenannten Windlast standhalten muss, damit kein Sicherheitsrisiko entsteht. Im Einzelfall können Windkräfte zu einer hohen zusätzlichen Belastung führen. In diesem Fall ist eine Verstärkung notwendig.
 

Ist eine neue Dacheindeckung notwendig?
Sollten Sie grundsätzlich ein neues Dach planen, lohnt es sich, zu diesem Zeitpunkt, über eine Photovoltaikanlage nachzudenken. Ggf. haben Sie dann sogar die Option, die Photovoltaikanlage ins Dach zu integrieren. 
 

Welche Dachneigung ist vorhanden?
Der optimale Neigungswinkel liegt in Deutschland zwischen 30 und 35 Grad. Je stärker die Dachausrichtung von Süden abweicht, um so vorteilhafter ist eine geringere Neigung.
 

Welche Ausrichtung?
Optimale Himmelsrichtung ist Süden, aber auch Dächer, die nach Ost oder West ausgerichtet sind eignen sich. Gegenüber einem Süddach ist der Ertrag dann ca. 20 Prozent geringer.

Installation einer PV-Anlage auf Flachdächern

Oft kommt die Frage auf, ob eine Photovoltaikanlage auch auf einem Flachdach installiert werden kann. Tatsächlich nimmt das Flachdach eine Sonderstellung ein. Grundsätzlich muss vorab nur die Statik des Daches überprüft werden. Ansonsten ist die Montage einer Solaranlage auf einem Flachdach aber kein Problem, denn die fehlende Dachneigung gleichen die Experten der innogy Fachpartner mit einem Gestell aus. Durch die Aufständerung der Module lässt sich der Neigungswinkel perfekt auf die Gegebenheiten und den Breitengrad abstimmen. So ist eine optimale Planung, Montage und Ausrichtung Ihrer PV-Anlage auch auf einem Flachdach möglich. Allerdings können Sie auf einem Flachdach weniger Solarmodule als auf einem Satteldachdach installieren, da die Aufständerung mehr Platz benötigt, damit sich die Solarmodule nicht gegenseitig verschatten. Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Flachdach bringt auch Vorteile mit sich: Sie können den Neigungswinkel der PV-Module genau auf Ihre Vor-Ort-Bedingungen anpassen. Zudem wird die Installation der Module vereinfacht: es wird kein Gerüst zum Aufbau benötigt, es müssen keine Dachziegel entfernt werden und die Solarmodule sind in der Regel leicht zugänglich. 

Vorteile der Montage auf Satteldächern

Die Installation von Photovoltaikanlagen auf Satteldächern hat gegenüber Flachdächern Vorteile. Für Satteldächer stellt die Installation von Modulen in der Regel keine hohe zusätzliche Belastung dar, die eine Verstärkung der Dachkonstruktion notwendig machen würde. Denn die Module werden dachparallel montiert, so dass Windkräfte kein Problem darstellen. Ein steiles Dach erhöht außerdem den Selbstreinigungseffekt. Denn aufgrund der Neigung setzen sich Verschmutzungen nicht so stark auf den PV-Modulen ab. Bei Schneefall hat ein steiles Dach den Vorteil, dass der Schnee früher und besser abrutscht und die PV-Module somit wieder freigelegt sind. Der Selbstreinigungseffekt greift bei Neigungswinkeln von 20 bis 25 Grad. Allgemein sollte aber eine Reinigung der Anlage alle ein bis zwei Jahre einkalkuliert werden. Außerdem kann die PV-Anlage bei einem Satteldach als Aufdach- oder Indach-Lösung ausgeführt werden.

So vermeiden Sie Ertragsminderung 

Zur Wirtschaftlichkeitsprognose Ihrer Anlage, prüfen unsere regionalen Fachpartner zu Planungsbeginn das Umfeld, in dem Ihre Solaranlage installiert werden soll. Dadurch können alle potenziellen Faktoren, die zu einer Ertragsminderung führen könnten, direkt erkannt und berücksichtigt werden. So können die Solarprofis der innogy Partnerbetriebe beispielsweise abschätzen, wie sich Bäume in der näheren Umgebung und deren Schattenwurf zukünftig entwickeln werden. Für viele Probleme im Zusammenhang mit der optimalen Ausrichtung einer Photovoltaikanlage gibt es inzwischen Lösungen wie zum Beispiel Leistungsoptimierer, die eventuelle Schattenspender wieder ausgleichen können.

FAQs

Aus Sonne wird Strom: Unsere Photovoltaik-Lösungen im Überblick

Produzieren Sie mit Ihrer eigenen PV-Anlage günstigen, sauberen Strom. Kaufen Sie bei unseren regionalen Fachpartnern ein zukunftsfähiges innogy Solarpaket. Sie erhalten umfassende Beratung, vielfältige Service-Leistungen sowie ein effizientes Energiemanagement plus Versicherung. Alles schon im Preis enthalten.

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