Einmal Jobtausch und zurück

Den Horizont erweitern, verschiedene Aufgaben in einem Team oder einer Abteilung kennenlernen und #PIONIERGEIST zeigen: Das geht mit der Jobrotation

Maciek Pasniewski und Philipp Tüllmann

Den Horizont erweitern, verschiedene Aufgaben in einem Team oder einer Abteilung kennenlernen und #PIONIERGEIST zeigen: Das geht mit der Jobrotation: Philipp Tüllmann, Leiter des Digital Transformation Teams Netz und Infrastruktur, wurde während seiner Elternzeit von Kollege Maciek Pasniewski aus Warschau vertreten. Zeit für beide, ein Resümee zu ziehen.

Sieben Wochen lange wollte Philipp Tüllmann in Elternzeit gehen. Für diesen Zeitraum brauchte er einen Ersatz. Bei innogy gibt es in diesem Falle das Modell der Jobrotation. Der Vorteil: Mitarbeiter haben durch das Modell die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben und Funktionsbereiche in einem Team oder einer ganzen Abteilung kennen zu lernen und ihren eigenen Horizont zu erweitern. Außerdem ist so sichergestellt, dass keine Arbeit liegen bleibt und alles weiterhin geregelt wird.

Aus einer Vertretungslösung wird eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung

Wie erfolgreich das funktionieren kann, zeigte bei Netz und Infrastruktur im vergangenen Jahr bereits Joachim Schneider, Bereichsvorstand Technology & Operations. Von der von ihm angestoßenen doppelten Jobrotation profitierten alle. Der Blick über den Tellerrand ermöglicht neue Blickwinkel sowie einen fachlichen und menschlichen Perspektivwechsel. Also genau die agile Weiterentwicklung, die innogy fördert.

„Diese Perspektivwechsel sind sehr hilfreich, um gedanklich und fachlich flexibel zu bleiben. Ich bin überzeugt davon, dass man durch die veränderten Konstellationen vielfältige neue Denkanstöße erhält und von den Erfahrungen anderer im eigenen Themenfeld profitiert“, sagt Hildegard Müller, COO Grid & Infrastructure. „Deshalb fördere und begrüße ich diesen Austausch, insbesondere wenn sich die Möglichkeit bietet, international noch enger zusammenzuarbeiten.“

Denn während Tüllmanns siebenwöchiger Elternzeit vertrat ihn Maciejk Pasniewski (Coordination Manager East Netz und Infrastruktur) aus Warschau. Pasniewski ist durch seine aktuelle Tätigkeit bereits mit einigen Aufgaben und Kollegen vertraut. „Die Jobrotation halte ich für eine gute Möglichkeit für Kollegen sich außerhalb des gewohnten Arbeitsumfeldes  zu bewegen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Außerdem kann ich mir sicher sein, dass ich während meiner Abwesenheit gut vertreten werde“, sagte Tüllmann vor Beginn des Jobtausches.

Wie fällt das Fazit der beiden Kollegen aus?

„Zu Beginn klangen sieben Wochen erstmal nach einer langen Zeit, schließlich habe ich vier Tage die Woche in Essen gearbeitet und gelebt. Das Team hat mich vom ersten Tag an so herzlich aufgenommen, das die Zeit wie im Flug vergangen ist“, sagt Pasniewski.

Nach einer kurzen Onboarding-Phase in der alle wichtigen Informationen, anstehende Termine und Verantwortlichkeiten übergeben wurden, war Pasniewski auf sich allein gestellt. „Aktuell besteht das Digital Transformation Team aus vier Kollegen. Fast alle kannte ich bereits vor Beginn der Jobrotation, was den Einstieg natürlich erleichtert hat. Ich habe nicht nur fachlich einiges dazu gelernt, sondern konnte auch mein Netzwerk  innerhalb des Fachbereichs erweitern“, sagt Pasniewski.

Wenn die polnische auf die deutsche Arbeitskultur trifft, denken Sie vielleicht an die Hürde der  unterschiedlichen Sprache. Auch hier kein Problem, schließlich sind die Kollegen durch verschiedene internationale Projekte gut mit der englischen Sprache vertraut. Für die Verbesserung von Pasniewskis Deutschkenntnissen sorgten die Kollegen während der gemeinsamen Mittagspausen.

Dennoch musste sich der Kollege aus Warschau auch einigen Herausforderungen stellen: „Bedingt durch Urlaube und Krankheit mussten alle Aufgaben zeitweise von nur zwei Personen erledigt werden. Dementsprechend hoch war die Arbeitsbelastung für uns. Wir standen vor der Herausforderung möglichst schnell Lösungen zu erarbeiten oder Entscheidungen zu treffen.“

Positives Feedback auch von den Vorgesetzen

Nicht nur beide Seiten der Jobrotation zeigen sich mehr als zufrieden mit dem Tausch auf Zeit: „Für mich, wie auch für das Digital Transformation Team, war die Jobrotation eine sehr wertvolle Erfahrung. Wie jeder, hat natürlich auch Maciek seinen eigenen Stil und hat so spannende neue Impulse für uns geliefert. 

Abgesehen davon hat er seine Sache einfach auch sehr gut gemacht und so einen wertvollen Beitrag zur Kontinuität unserer Digitalisierungsaktivitäten geliefert. Wir sind jederzeit offen für eine erneute Jobrotation“, beschreibt Alexander Schaudig, als Digital Lead G&I Pasniewskis Chef während der Jobrotation, seine Erfahrungen der vergangenen Wochen. Und auch für Philipp Tüllmann fällt das Fazit positiv aus: „Maciek und das Team hatten in meiner Abwesenheit alles fest im Griff. Vielen Dank an alle Beteiligten.“

Wie erging es Pasniewskis Team während seiner Abwesenheit? „Für unser kleines Team war die Abwesenheit von Macieks während dieses Jobs natürlich eine Herausforderung. Ich halte es jedoch für unvermeidlich, dass unsere Teammitglieder kontinuierlich Erfahrung in allen Geschäftsbereichen sammeln. Ich bin froh, dass Maciek diese Chance bekommen hat und dass er diese Herausforderung sehr gut gemeistert „ sagt Holger Carl, Head of Coordination G&I East.

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