LGBT bei innogy

Unser Netzwerk für LGBT und Freunde

innogy steht für eine Kultur der Wertschätzung und Offenheit: Deshalb hat der Konzern im April ein LGBT&Friends-Netzwerk gegründet.


Sieben Prozent der Deutschen sind Statistiken zufolge schwul, lesbisch, bisexuell oder Transgender. Das wären rund 2.500 innogy-Mitarbeiter. Auch sie gehören zu innogy wie die Farbenvielfalt zur Marke.

Um diesen Reichtum intern wie extern mit Aktionen sichtbar zu machen, wurde im April 2018 das Netzwerk „LGBT&friends Netzwerk“ gegründet. 

„Gemeinsam wollen wir uns mit diesem Netzwerk für eine offene Arbeitskultur stark machen“, sagt innogy-Vorstandsmitglied Hans Bünting. Er ist Sponsor des Netzwerks. „Unsere bunte Markenwelt steht für ein farbenfrohes Umfeld – wie könnten wir das besser widerspiegeln, als mit der Regenbogenflagge? Ich wünsche mir, dass sich hier niemand verstecken muss und wir uns mit Wertschätzung begegnen. Und das gilt für alle Unternehmen der innogy-Familie.“ 

Es wird von Mitarbeitern an verschiedenen Standorte getragen – zum Beispiel in Deutschland, den Niederlanden, in Großbritannien oder Tschechien.

Initiative von den Mitarbeitern

innogy steht auch für eine Kultur der Wertschätzung und Offenheit, in der jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter das Potenzial unabhängig seiner sexuellen Identität und Orientierung entfalten kann.

Wichtig ist, dass wir mit diesem Netzwerk ein Zeichen für eine respektvolle Arbeitskultur setzen
Hans Bünting

Auch LGBT-Kollegen bekommen einen Tag Sonderurlaub, wenn sie heiraten und auch sie wollen in der Mittagspause unbeschwert vom Wochenendausflug mit ihrem Partner erzählen können.

Dass es bei der Akzeptanz auch im Jahr 2018 in der Gesellschaft, aber auch in Unternehmen Nachholbedarf gibt, zeigen zahlreiche Studien sowie Erfahrungen von LGBT-Mitarbeitern. 

„Die Initiative kommt von unseren Mitarbeitern. Nicht vom Vorstand“, sagt Bünting. Bei der sexuellen Orientierung herrsche oft noch viel Angst und Unbehagen vor einem Outing am Arbeitsplatz. Das kostet Energie. „So ein Versteckspiel nimmt viel Zeit in Anspruch. Ich wünsche mir sowohl auf menschlicher als auch auf Arbeitsebene, dass diese Energie in andere Projekte investiert werden kann“, gibt Bünting zu bedenken. Davon profitieren nicht nur die einzelnen Kollegen, sondern auch innogy als Arbeitgeber und als Unternehmen.

innogy-Tower leuchtet in Regenbogenfarben

Deshalb zeigt innogy sein Engagement auch öffentlich: Anlässlich des International Day Against Homophobia (IDAHo) am 17. Mai wird der innogy-Turm in Essen in Regenbogenfarben angeleuchtet. Weltweit setzen an diesem Tag zahlreiche Städte und Unternehmen ein Zeichen gegen Homophobie. Hintergrund ist die durch die Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1990 erfolgte Streichung von Homosexualität als psychische Erkrankung.

Don’t Hide Your Pride #beinnogized

Mit rund 100 Mitarbeiter nahm innogy im Juli zum ersten Mal am Kölner Christopher Street Day teil und setzen damit ein Zeichen für die Sichtbarkeit. Über 1,2 Millionen Menschen sollen an der  4.5 Kilometer langen Strecke gestanden haben.

Sie waren pink, grün, rot, dunkelblau und violett: Mit bunten T-Shirts und Ballons zogen die innogy-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Kölner Innenstadt. Statt großem Benzin-Truck sind die Elektrofahrzeuge des Unternehmens umweltfreundlich und emissionsfrei durch die Stadt gefahren. 

Insgesamt nahmen 166 Gruppen teil, 40 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Bereits seit 1991 demonstrieren in Köln jedes Jahr Hunderttausende Menschen dafür, dass Schwule, Lesben, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender gleichgestellt und gesellschaftlich akzeptiert werden.

Wir bei innogy engagieren uns für eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur, in der wir alle Gender willkommen heißen. Wir sind überzeugt, dass uns Unterschiede bereichern. Dazu gehören neben anderen unterschiedliche Herkunft, Lebens- und Arbeitsstile, Talente und Fähigkeiten.