Umwelt schützen, Ressourcen
schonen, Emission verringern – wir
stellen uns der Herausforderung

Ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Einsatz umweltschonender Technologien sind ein wesentlicher Bestandteil der innogy HSE-Politik. Um unsere internen Umweltziele zu erreichen, hat jede Gesellschaft des Konzerns ein umweltverantwortliches Mitglied der Geschäftsführung bzw. des Vorstands sowie einen Umweltmanagementbeauftragten bestellt. Erfahrene Spezialisten aus dem HSE-Bereich unterstützen und beraten innogy Mitarbeiter und Führungskräfte in Bezug auf Umweltschutzthemen, interne Vorgaben sowie gesetzliche Regelungen.

Darüber hinaus hat innogy Umweltmanagementsysteme installiert, die den Standards der ISO 14001 Norm oder des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) entsprechen. Der Abdeckungsgrad des Umweltmanagements aller Mitarbeitenden des Konzerns hat sich im Berichtsjahr 2018 von 85 % auf 92 % erhöht.

Gewässer und Bodenschutz

Der Schutz unserer Ökosysteme hat für innogy hohe Priorität. Dies betrifft vor allem Aktivitäten in den Unternehmensbereichen Netz & Infrastruktur sowie Erneuerbare Energien. Wie alle Infrastrukturprojekte stellen auch unsere Anlagen einen Eingriff in die Natur dar. Wir achten jedoch darauf, dass die notwendigen Nutzungen immer unter größtmöglicher Wahrung des Ökosystems erfolgen. innogy betreibt daher aktive Maßnahmen zum Gewässer- und Bodenschutz. Im Geschäftsjahr 2018 hat innogy über 45 Millionen Euro in den Gewässer-, Landschafts- und Naturschutz investiert.

Um Boden- oder Wasserverschmutzung im Falle einer Störung zu vermeiden, sind unsere Anlagen mit flüssigkeitsundurchlässigen Auffang- und Schutzeinrichtungen ausgerüstet. In besonders umweltsensiblen Gebieten setzen wir für einen noch höheren Schutz Trocken- oder Gießharztransformatoren ein. Auch bei den Freileitungsmasten, die bei den innogy Netzgesellschaften im Einsatz sind, wird eine Beeinträchtigung der Umwelt vermieden. Bei den regelmäßig notwendigen Korrosionsschutzmaßnahmen sorgt z.B. Folienabdeckung für den erforderlichen Schutz des Bodens und damit auch des Grundwassers.

Abfallmanagement und Recycling

Die Minimierung von Abfällen wird von innogy in allen Geschäftsbereichen vorangetrieben und unsere Mitarbeiter werden durch Maßnahmen der HSE-Abteilung kontinuierlich für dieses Thema sensibilisiert. Auch für unsere Partner und Dienstleister gibt es klare Vorgaben zur größtmöglichen Reduzierung von Verpackungen. Dennoch entstehen auf unseren Baustellen und in unseren Verwaltungsgebäuden Reststoffe, die sich nicht vermeiden lassen. Hierfür streben wir eine kontinuierliche Verbesserung der Trennung der unterschiedlichen Abfallfraktionen an.

In allen innogy Kantinen wird ebenfalls konsequent an der Umsetzung von Abfallvermeidungs- bzw. Minimierungskonzepten gearbeitet. So sind z.B. Einmal- Kaffeebecher bereits völlig aus unseren Kantinen verschwunden und wir führen immer mehr umweltfreundliche Alternativen für Plastikverpackungen ein.

Darüber hinaus wird in Deutschland der Papierbedarf, beispielsweise für Visitenkarten, Briefbögen, Rechnungen oder Werbematerialien, nach Beschluss des innogy Vorstands durch umweltfreundliches Recyclingpapier mit dem Blauer-Engel-Zertifikat gedeckt. In Bezug auf eigene Produkte ist innogy für Verpackungen und elektrische Geräte den auf dem Markt befindlichen Sammel- und Recyclingsystemen angeschlossen.

Energieeffizienz

Wir unterstützen nicht nur unsere Kunden durch intelligente und nachhaltige Lösungen bei der Optimierung ihres Energieeinsatzes, sondern wollen selbst mit bestem Beispiel vorangehen. Unser Ziel ist es, unsere Anlagen und Verwaltungsgebäude in puncto Energieverbrauch immer effizienter zu gestalten. Um für die Zukunft zuverlässige Kennzahlen zu sammeln, wurde die Energiedatenerfassung des gesamten Konzerns 2018 optimiert. In den von innogy genutzten Immobilien, wurde dazu bit.B, das innogy System für Energie-Monitoring, installiert. Dadurch konnten an mehreren Standorten in Deutschland Energieeffizienzmaßnahmen ermittelt und teilweise bereits umgesetzt werden.

Einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz und Reduzierung von Emission leisten wir auch durch den Einsatz von e-Mobilty. Seit 2018 wird die Umstellung unserer Firmenwagenflotte konsequent vorangetrieben. Es können seitdem nur noch Fahrzeuge mit Elektroantrieb bestellt werden. Inzwischen ist bereits jeder vierte Wagen der 800 Fahrzeuge umfassenden innogy Flotte ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug – Tendenz steigend.

Kontakt

Klaus Hesel
Zentraler Umweltbeauftragter
T +49 201-12-14801
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