greenfuel

Treibstoff für eine saubere Zukunft

MS innogy an der Anlegestelle des Essener Baldeneysees.

greenfuel ist das Leuchtturm-Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und weltweit einzigartig: innogy produziert am Essener Baldeneysee auf nachhaltige Weise den klimaneutralen Treibstoff Methanol. Dieser könnte in Zukunft ein wichtiger Baustein für eine klimaschonende Mobilität sein, denn er setzt bei seiner Umwandlung nur so viel CO2 frei, wie zuvor für seine Herstellung aus der Luft geholt wurde. Viele Bausteine tragen heute schon dazu bei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, zum Beispiel durch den Ausbau von Stromerzeugung mit Windkraft- und Solaranlagen, den Einsatz von sparsamen LED-Leuchten oder den Umstieg auf Elektroautos. Nicht alle Verkehrsmittel lassen sich jedoch mit Strom antreiben. Was machen wir etwa mit Schwertransportern, Schiffen oder Flug­zeugen? Hierfür bietet der flüssige Treibstoff Methanol eine Alternative!


Wie das funktionieren kann, zeigen wir mit der MS innogy – dem ersten Schiff in Deutschland, das mit Methanol angetrieben wird. Mit diesem Projekt stellt innogy erstmals die gesamte Wertschöpfungskette dar: von der Produktion des klimaneutralen Treibstoffs mithilfe erneuerbarer Energien bis zur Anwendung in einer Brennstoffzelle in dem Ausflugsschiff. Neben der MS innogy kommt Methanol auch für den Antrieb von zwei Elektroautos zum Einsatz, die mit einer Tankladung mehr als 500 km weit elektrisch fahren können. Die Elektroautos sind zudem auch in der Lage ein ganzes Wohnhaus zu versorgen, falls die Solaranlage nicht genug liefern kann.

Die neunjährige Paula tauft das klimafreundliche Ausflugsschiff auf den Namen „MS innogy“. Die Besucher der Schiffstaufe schauen zu und fotografieren.

MS innogy an der Anlegestelle des Essener Baldeneysees.

Peter Terium, CEO innogy SE, sitzt mit Kapitänsmütze am Steuer der innogy und und lächelt in die Fotokamera.

Kinder mit Rettungswesten stehen auf dem Steg, an dem MS innogy angelegt hat, und winken in die Kamera.

Peter Terium, CEO innogy SE und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen stehen vor MS innogy und unterhalten sich.

Zukunft ahoi!

Am 25. August um 16:00 Uhr war es endlich soweit: Die Neunjährige Paula, Tochter von Projektleiter Henning Joswig hat haben unser klimafreundliches Passagierschiff auf den Namen „MS innogy“ getauft. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Peter Terium, CEO innogy SE, übergaben das Schiff anschließend feierlich in den regulären Fahrgastbetrieb der Weiße Flotte Baldeney GmbH.

Nun können Sie für eine saubere Seefahrt an Bord gehen! Denn unser Ausflugsschiff fährt ausschließlich mit dem nachhaltig erzeugten Methanol. Eine Brennstoffzelle wandelt es in elektrische Energie um und lädt damit zwei Batterien. Ihre Energie treibt den Elektromotor des Schiffes an und sorgt dafür, dass an Bord das Licht leuchtet und in der Kombüse die Töpfe dampfen.

Wir holen die Hightech-Forschung aus dem Labor und zeigen ganz praktisch, wie die saubere Energiezukunft ohne Öl aussehen kann: leise, saubere Antriebe, die das Klima schonen. Die neue MS innogy ist Energiewende zum Anfassen.
Peter Terium, CEO innogy SE

Infografik zur MS innogy

Auf dem Baldeneysee kann die MS innogy bis zu 16 Stunden am Stück elektrisch fahren. Dann sind die Batterien und der Methanoltank leer und müssen neu befüllt werden.

Luft + Wasser + Strom = Methanol

Für die Methanolproduktion in Essen brauchen wir Kohlendioxid aus der Umgebungsluft, Strom aus unserem innogy Wasser­kraftwerk am Baldeneysee und ganz normales Wasser. Daraus „bauen“ verschiedene Enzyme den Energieträger. Von der Produktion über Lagerung und Trans­port bis zur Anwendung im Verkehr und im Eigenheim: Alle Stationen können Sie im Essener Stadtgebiet erleben – das ist eine Weltpremiere!

Schaubild "Luft + Wasser + Strom = Methanol"

Erleben Sie grüne Energie in Essen

Das Methanol-Kraftwerk am Baldeneysee steht allen Besuchern bis Ende September offen! Erleben Sie die Produktion von Methanol live und erfahren Sie alles über die Einsatzmöglichkeiten des grünen Treibstoffs.

Wo?

Am innogy Wasserkraftwerk Baldeney:

Hardenbergufer am Baldeneysee
Freiherr-Vom-Stein-Straße 48, 45133 Essen

Wann?

Donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr. Samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr.

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