Erfolgsprojekte

Vorreiter, die auf Power Purchase Agreements setzen

Power Purchase Agreements sind in. Vor allem in den USA, zunehmend aber auch in Europa investieren immer mehr Unternehmen in die langfristigen Stromverträge. So entstehen Success Storys, die die umweltpolitischen und finanziellen Vorteile von PPA verdeutlichen.

Zu den Vorreitern gehört etwa die Deutsche Bahn, die bereits seit 2011 mit Green Power Purchase Agreements fährt. Best-Practice-Beispiele in großer Zahl liefern auch die Mitglieder der Initiative RE100. Seit 2014 ist die Teilnehmerzahl der Interessengemeinschaft auf 136 Unternehmen gewachsen. Sie alle versprechen, bis spätestens 2050 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen, zum Teil schon bis 2020. Ein Großteil der Mitglieder investiert dafür in PPA.


Direkt zu den Beispielen:

Deutsche Bahn
Google
Ikea
Philips 

Power Purchase Agreements – viele Wege führen zum Ziel

Auch bei Langzeit-Stromverträgen gibt es nicht die eine Lösung für alle. Unternehmen können zwischen verschiedenen PPA-Varianten wählen. Auch die Energiequellen sind variabel – ob Wind, Sonne oder Wasser. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen das passende Konzept für Ihren Bedarf.

Wollen Sie mehr über die Innovation am Energiemarkt erfahren? Interessiert Sie der Unterschied zwischen einem direkten und einem virtuellen PPA? 

Green PPA im Detail

Deutsche Bahn

Ein Zug fährt durch einen Bahnhof. Die Deutsche Bahn ist in Sachen PPA ihrer Zeit voraus und setzt seit Jahren auf saubere Energie zum Festpreis.

Vorreiter in Europa

Vorneweg fährt die Deutsche Bahn bei der Nutzung erneuerbarer Energien: Bereits 2011 schloss das Unternehmen einen grünen PPA-Vertrag ab – einen der ersten in Europa. Darüber liefert RWE der DB jährlich rund 900 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraftwerken von innogy. Das entspricht rund acht Prozent des Bedarfs an Bahnstrom und reicht aus, um rund ein Drittel der Fernverkehrsflotte (ICE und IC) ein Jahr lang zu betreiben oder um jährlich 250.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Das Sleeved PPA ist Teil des umfassenden Klimaschutzengagements der Deutschen Bahn, welches das Unternehmen Anfang 2018 mit neuen Zielen konkretisiert hat: Danach plant die Deutsche Bahn bis 2030 eine Halbierung des spezifischen CO2-Ausstoßes. Im Fernverkehr reisen rund 140 Millionen Kunden bereits heute mit 100 Prozent Ökostrom. Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist damit das erste und einzige Mobilitätsunternehmen in Deutschland, das seine Kunden CO2-frei zum Ziel bringt.

Projektsteckbrief

Ein PPA-Projekt von Deutsche Bahn

Unternehmen: DB

Energiequelle: Wasserkraft

Ort: Deutschland

Inbetriebnahme: 2014

Laufzeit: 14 Jahre

Größe: 14 Wasserkraftwerke

Gesamtmenge/Jahr: ca. 900 Mio. Kilowatt

Besonderheit: Die Menge reicht aus, um rund ein Drittel der Fernverkehrsflotte (ICE und IC) ein Jahr lang zu betreiben.


Google

Gasfassade des Google-Firmengebäudes: Der Digitalriese ist PPA-Verfechter der ersten Stunde und erreichte 2018 das Ziel "100 Prozent grüner Strom".

Der alte Hase

Bereits 2017 konnte Google die Marke „100 Prozent erneuerbare Energien“ knacken. Drei Gigawatt grünen Strom produzierte der Megakonzern in diesem Jahr. Das ist mehr, als Google selbst verbraucht. Über die Jahre hinweg investierte das Unternehmen drei Milliarden Dollar – und weitere Projekte sind bereits in Planung.

Google treibt den grünen Ausbau auch mit zahlreichen Power Purchase Agreements voran: Mit einem ersten PPA 2010 gehört Google zu den alten Hasen im Geschäft. Mittlerweile hat das Technologieunternehmen weltweit 19 PPA-Projekte umgesetzt oder in der Entwicklung – allein sieben in Europa.

Projektsteckbrief

Ein PPA-Projekt von Google

Unternehmen: Google

Energiequelle: Solarfarm

Ort: Delfzijl, Niederlande

Inbetriebnahme: 2017

Laufzeit: 10 Jahre

Größe: 123.000 Solarpaneele

Gesamtleistung: 30 Megawatt

Besonderheit: Die Solarfarm ist mit einer Fläche von 65 Fußballfeldern die größte in den Niederlanden. Gemeinsam mit weiteren Energiequellen aus PPA-Verträgen versorgt sie zum Beispiel das Eeemshaven Datencenter von Google.

In den Niederlanden drehen sich gleich mehrere Power Purchase Agreements um die Versorgung des Google-Rechenzentrums in Eemshaven. Das energieintensive Datencenter wird seit dem ersten Tag mittels PPA mit grünem Strom unterhalten.

Dafür bezieht Google seit 2017 Strom von Eneco über die größte Solarfarm der Niederlande in Delfzjil. Der Strom der 30 Megawatt-Anlage geht über einen Zeitraum von zehn Jahren komplett an das Datencenter Eemshaven. 2014 baute Google gemeinsam mit Eneco bereits einen Windpark für die Versorgung des Rechenzentrums. Weiterer Strom kommt aus zwei Windparks in Bouwdokken und Krammer.


Ikea

Ikea-Filiale aus der Froschperspektive. Das Möbelhaus setzt aktuell auf PPA und möchte sich in ferner Zukunft energie-autark aufstellen.

Die Unabhängigen

Ikea meint es ernst: Nachhaltigkeit steht an erster Stelle in der 2020-Strategie des Unternehmens. Dafür hat der Möbelriese seit 2009 1,7 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Das Ergebnis: 750.000 installierte Solar-Paneelen auf Ikea-Gebäuden und 415 Offsite-Windturbinen weltweit. Damit besitzt Ikea mehr Windräder als Filialen. Nebenbei sind sie Gründungsmitglied der RE100-Initiative.

Dabei hat man bei Ikea vor allem eine Vision: die völlige Energie-Unabhängigkeit bis 2020. Laut Steve Howard, Chief Sustainability Officer bei Ikea, ist der Möbelkonzern gut in der Zeit: „Tatsächlich sind wir in der nordischen Region bereits energieautark und produzieren mehr Energie als wir verbrauchen. In den USA dürften wir auch bald soweit sein.“ Das Besondere dabei: Ikea bezieht den Strom sowohl aus eigenen Anlagen als auch aus langfristigen PPA.

Projektsteckbrief

Ein PPA-Projekt von Ikea

Unternehmen: Ikea

Energiequelle: Onshore-Windfarm

Ort: Cameron County, Texas, USA

Laufzeit: 20 Jahre

Inbetriebnahme: 2015

Größe: 55 Windturbinen

Gesamtleistung: 165 Megawatt

Besonderheit: Die Cameron Windfarm ist bis dato Ikeas weltweit größte Investition in eine einzelne Anlage für Erneuerbare Energien.

Als für die meisten Unternehmen „PPA“ noch ein Fremdwort war, machte Ikea 2014 bereits den Mega-Deal klar: zwei Windparks in einem Jahr. Mit Hoopeston Wind in Illinois und Cameron Wind in Texas standen Ikea innerhalb kürzester Zeit insgesamt 263 Megawatt grünen Stroms zur Verfügung. Die Cameron Windfarm mit 55 Windturbinen und einer Leistung von 164 Megawatt ist bis heute Ikeas größte Investition in erneuerbare Energie weltweit.


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Philips und Partner

Philips-Schriftzung in Leuchtbuchstaben: Die Niederländer sichern sich Erneuerbare Energie zum Festpreis über ein PPA-Konsortium mit unter anderem Google als Partner.

Die Teamworker

Klimaneutralität bis 2020: Dieses Unternehmensziel verkündete das niederländische Unternehmen Philips auf der UN Climate Change Conference COP21. Dazu gehöre auch, den eigenen Energieverbrauch zu 100 Prozent aus nachhaltigen Quellen zu speisen. So hat Philips seit 2007 die eigenen CO2-Ausstöße bereits um mehr als 35 Prozent reduziert. Mit dem vorgestellten PPA-Deal nutzt Philips zumindest in den Niederlanden schon zu 100 Prozent erneuerbare Energien.

Projektsteckbrief

Das PPA-Kooperationsprojekt von Philips

Unternehmen: Philips, Akzo Nobel, Google und DSM

Energiequelle: Zwei Onshore-Windfarmen

Ort: Bouwdokken und Krammer, Niederlande

Inbetriebnahme: 2018 und 2019

Größe: 9 und 34 Windturbinen

Gesamtleistung: 34 und 102 Megawatt

Besonderheit: Das Partner-Konzept dieses PPA mit vier multinationalen Unternehmen als Stromabnehmer ist in den Niederlanden einzigartig und auch aus weltweiter Perspektive noch sehr innovativ.

Zusammen kommt man weiter: Vier multinationale Unternehmen entschließen sich 2016/17 dazu, gemeinsam in grüne Energie zu investieren. Daraufhin beginnt mithilfe eines Standard PPA der Bau zweier Onshore-Windparks im Südwesten der Niederlande. Die insgesamt knapp 140 Megawatt Power werden gerecht aufgeteilt, jedes der Unternehmen bekommt 25 Prozent der Energie.

Die vier Unternehmen sind Philips, DSM, Akzo Nobel und Google. Branchentechnisch teils weit voneinander entfernt, machte sie vor allem ihre räumliche Nähe zu PPA-Partnern: Philips und die beiden Chemiekonzerne DSM und Akzo Nobel haben ihre Hauptsitze in den Niederlanden. Google nutzt die grüne Energie aus dem PPA für eines seiner energieintensiven Rechenzentren im holländischen Eemshaven.

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Häufige Fragen