Fresh Energy – frischer Wind für die Energiewende

Abschlagszahlung war gestern, jetzt kommt Transparenz in den Stromverbrauch

Eine Hand mit Smartphone – fotografiert im Wohnzimmer. Auf dem Display: die Fresh Energy-App

Fresh Energy, ein Digital-Projekt des innogy Innovation Hub, arbeitet an einer simplen und umso clevereren Idee. Wie wäre es, wenn die monatliche Stromrechnung aufschlüsselt, wie viel Energie welches Gerät im Haushalt verbraucht? Wenn Sie so jeden Monat motiviert würden, Strom zu sparen? Und wenn Sie Stromfressern sofort auf die Schliche kämen?

Fresh Energy hat sich genau diesen Überlegungen angenommen – in Form einer neuen Energielösung aus Smart Meter und Smartphone-App. Idee und Projektsetup hat Daniel von Gaertner vom innogy Innovation Hub seit Mai 2016 entwickelt und nun, wenige Monate später, im Team vom Hub gemeinsam mit den Partnern discovergy und eprimo als Pilotprojekt an den Start gebracht.

„Wenn Du heute mit Menschen darüber sprichst, wie viel Strom sie verbrauchen, wissen die meisten nicht, was und wofür sie zahlen“, sagt von Gaertner, der den Start von Fresh Energy nun als Produktmanager betreut: „Stromverbrauch und Stromrechnung sind für viele Kunden eine komplette Black Box.“ Während anderswo, etwa beim Handyvertrag, die Rechnungen monatlich ins Haus flattern und detailliert aufschlüsseln, wofür Kosten entstanden sind, gibt sich der Stromkunde mit einer laufenden Abschlagszahlung und einer Jahresabrechnung zufrieden.

100% Transparenz – der Anspruch von Fresh Energy

Hier möchte Fresh Energy mehr bieten und den ersten Schritt hin zum digitalen Energiedienstleister gehen: „Unsere Schnittstelle zum Kunden ist komplett digital und App-basiert“, so von Gaertner: „Es geht uns darum, den Stromverbrauch transparent zu machen und dem Kunden zu erklären, wie viel Strom er verbraucht, wofür er ihn verbraucht und wo er vielleicht auch zu viel verbraucht.“ Diese Transparenz soll dem Kunden das bewusste Stromsparen erleichtern.

Smartphone, Computer und Smart Meter - diese Geräte nutzt Fresh Energy
Ob Smartphone oder Computer: Fresh Energy-Kunden haben den aktuellen Energieverbrauch immer im Blick – die Daten liefert das Smart Meter (rechts)

So funktioniert Fresh Energy

Bei Abschluss eines monatlich kündbaren Ökostrom-Vertrags bei Fresh Energy wird dem Kunden kostenlos ein intelligenter Stromzähler, ein sogenanntes Smart Meter, eingebaut. Es berechnet jeden Monat exakt, wie viel Strom man daheim verbraucht. Bei der monatlichen Abrechnung zahlt man dann auch nur den tatsächlich verbrauchten Strom und keinen Pauschalbetrag. Angenommen, Sie sind länger im Sommerurlaub, haben daheim alle Geräte vom Standby genommen und es läuft nur noch der Kühlschrank, dann fallen in einem Monat vielleicht sogar einmal fast gar keine Energiekosten an.

Darüber hinaus verrät das Smart Meter dem Kunden, wie viel Energie seine einzelnen Haushaltsgeräte benötigen. Wie es das macht? Die einzelnen Elektrogeräte hinterlassen „Fußabdrücke“ im Stromverbrauch. Zumindest bei den großen Verbrauchern wie Waschmaschine, Kühlschrank oder Trockner erkennt der Algorithmus von Fresh Energy sehr präzise, wie viel Energie sie im Betrieb ziehen. So erfährt der Kunde anhand seiner monatlichen Kostenaufstellung per App oder am Rechner, an welcher Stelle im Haushalt ihm das meiste Geld durch die Finger rinnt. Und kann sich dementsprechend überlegen, ein „altes Schätzchen“ gegen ein energieeffizienteres Gerät auszutauschen.

Gruppenbild vom Fresh Energy-Team mit Daniel von Gaertner
Das Team von Fresh Energy mit Daniel von Gaertner (5.v.r.)

Zukunftsmusik

Im dritten Schritt wünscht sich von Gaertner, dass der Fresh Energy-Kunde vom intelligenten Stromnetz der Zukunft profitiert. Dazu soll das Smart Meter von die Strompreise der nächsten Tage und Stunden anhand von Verbrauchs- und Wetterlage antizipieren, den Stromverbrauch im Haushalt anpassen und dem Kunden so viel Geld sparen. Laut von Gaertner könnte das folgendermaßen aussehen: „Man sagt seinem System: ´Lass die Waschmaschine heute dann laufen, wenn der Strom am günstigsten ist. Aber um 19 Uhr soll die Wäsche sauber sein.’ Die Systeme optimieren somit selbstständig ihren Verbrauch, passend zur Stromproduktion des jeweiligen Tages.“

Um dorthin zu kommen, muss Fresh Energy noch ein wenig „Innovationsstrecke“ zurücklegen, wie es der Produktmanager nennt. Schließen Sie sich an und gehen Sie mit:  Das ist nicht nur spannend, sondern ein echter Beitrag zur privaten Energiewende!

Der innogy Innovation Hub

Im innogy Innovation Hub geht es darum, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Disruptive Lösungen, die sich umwälzend neuer Ansätze bedienen, verändern fundamental die Regeln ganzer Industrien. Davon ist auch die Energiewirtschaft betroffen. Der innogy Innovation Hub treibt daher den Wandel von innogy vom klassischen Energieerzeuger zum kundenorientierten Lösungsanbieter voran. Er setzt hier konsequent auf internationale Vernetzung und die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Start-ups. Dem Innovations-Ansatz folgend, sind viele Projekte aus dem Hub Piloten, die chancenreich sind, aber keine garantierte Dauerhaftigkeit haben.

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