Patente Ideen

Von der Idee zur patentierten Lösung ist es ein langer Weg

Ein Mann steht mit einem Ladekabel in der Hand vor einer Ladestation und blickt in ein Elektromobil, in dem eine Frau sitzt.
innogy treibt mit zahlreichen Patenten auch Innovationen im Bereich Elektromobilität voran.

Zwar rollen erst 34.000 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen, trotzdem fallen sie auf. Besonders wenn sie per Ladekabel am Straßenrand neue Energie tanken. Bei dem Anblick stellen sich einige Fragen: Sind diese Kabel eigentlich gesichert? Oder können sie einfach von jedermann herausgezogen werden? Letzteres passiert dank innogy weniger häufig als gedacht. Denn das Unternehmen entwickelte eine Vorrichtung, die das Ladekabel felsenfest im Elektrofahrzeug verankert – über die Zentralverriegelung. Eine Innovation in der Elektromobilität, die wohl nur wenige mit einem Energieversorger verbinden würden.

Tatsächlich ändert sich die Branche seit Jahren radikal. Die Liberalisierung des Strommarktes, die Energiewende und die Digitalisierung haben für einen enormen Innovationsschub gesorgt. Zugleich wurde dadurch ein Ausbau der Geschäftsfelder möglich. So werden unter dem Dach von innogy zahlreiche Technologien entwickelt, darunter in den Bereichen der Photovoltaik und Windenergie, der Energiespeicher, des Stromnetzes, aber auch von SmartHome und eben der Elektromobilität. Moderne Energieversorger kümmern sich heutzutage um wesentlich mehr als nur darum, dass Strom aus der Steckdose fließt.

Energieversorger müssen mittlerweile wie Technologieunternehmen agieren und sich durch Innovationen von der Konkurrenz absetzen.
Hans-Georg Greif, Leiter der Patentabteilung bei innogy

Von erneuerbaren Energien bis zur Elektromobilität

Deswegen haben bereits im Jahr 2008 innogy und der Mutterkonzern RWE ihren Forschungsbereich neu aufgestellt und eine zentrale Patentabteilung gegründet. Dass im eigenen Haus mehr und mehr entwickelt wird, können Greif und sein Team an den Zahlen ablesen. „Vor 2008 hatten wir im gesamten RWE-Konzern im Durchschnitt zehn Erfindungen pro Jahr, die für eine Patentanmeldung infrage kamen“, sagt Greif. „Inzwischen liegen wir bei 70 – Tendenz steigend.“

Eine Grafik zeigt den Weg von der innovativen Idee bis zum Patentantrag.
innogy entwickelt im Bereich Forschung und Entwicklung passgenaue Lösungen für unterschiedliche Probleme.

Auch was die Anzahl der jährlichen Patentanmeldungen angeht, liegt das Unternehmen gut im Rennen. So belegte der Mutterkonzern RWE bei einer Untersuchung der Berliner Hochschule „European School of Management and Technology“ im Jahr 2014 Platz zwei unter den großen europäischen Stromkonzernen. Nur dem französischen Energieversorger EDF musste man sich mit 18 zu 25 Anmeldungen geschlagen geben. „Viele der Entwicklungsabteilungen von damals sind nun bei innogy angesiedelt“, berichtet Greif. Gute Voraussetzungen also, um die lange Erfinderhistorie des Konzerns erfolgreich fortzuführen. Eines der frühesten Patente von RWE kennt wohl fast jeder aus dem eigenen Sicherungskasten: 1914 wurde der Vorläufer des Fehlerstrom-Schutzschalters angemeldet. Das ist jener Schalter, der im Notfall den Strom automatisch abschaltet, um Unfälle zu verhindern.

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