Grid4EU

Netzprojekt im Münsterland

Voneinander lernen

Im Projekt Grid4EU haben sich führende Energieverteiler aus sechs europäischen Ländern zusammengetan, um ihre Erfahrungen mit intelligenten Netzen auszutauschen und die Technik gemeinsam voranzubringen.

Dabei stehen in sechs Projekten unterschiedliche Aspekte der Netzentwicklung im Mittelpunkt. Da die Akteure gemeinsam mehr als 50 Prozent aller Messpunkte in Europa betreuen, sind die Projektergebnisse hochrepräsentativ. Grid4EU wird von der Europäischen Union mit insgesamt 25,5 Millionen Euro gefördert. Das Gesamtbudget beträgt 54 Millionen Euro.

In Reken speisen 700 Anlagen ein.

Im münsterländischen Reken testet innogy, wie existierende Stromnetze technisch so optimiert werden können, dass sie flexibler auf die schwankende Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien reagieren. Die Gemeinde Reken mit ihren städtisch-ländlichen Strukturen bietet gute Voraussetzungen für das Modellprojekt. Hier speisen bereits 700 Anlagen regenerativ erzeugten Strom ins Netz.

Ziel dieses intelligenten Netzmanagements ist es, den Stromfluss lokal zu optimieren. Das heißt: Wird in Reken bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind besonders viel Strom erzeugt und haben große Unternehmen gleichzeitig einen hohen Energiebedarf, sorgt das intelligente Netz dafür, dass der hier erzeugte Strom auch vor Ort genutzt wird.

Weitere Informationen zum Projekt Grid4EU

Logo Grid4EU

Fünf Fragen – fünf Antworten

Der Projektleiter Thomas Wiedemann und Prof. Dr. Lars Jendernalik sprechen über den Austausch mit anderen EU-Ländern, den Beitrag der Wissenschaft und die technische Umgestaltung des Rekener Verteilnetzes.

Weitere Informationen

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