innogy-Trink und -Abwasser

Die gesamte Wassermenge auf der Erde wird auf etwa 1,4 Milliarden Kubikkilometer geschätzt. Diese unvorstellbare Menge erweckt leicht den Eindruck, Wasser sei im Überfluss vorhanden. Tatsächlich aber sind davon nur ungefähr drei Prozent genießbares Süßwasser, dessen weitaus größter Teil im antarktischen Eis steckt. Nur ein kleiner Rest des weltweit vorhandenen Wassers bleibt für die Nutzung des Menschen.

In Deutschland gilt das Trinkwasser als Lebensmittel, seine Qualität ist nach der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt. Um den Versorgungsstandard zu sichern und die Wasserressourcen auch für kommende Generationen zu erhalten, erforschen und entwickeln wir innovative Technologien und Verfahren.

In enger Zusammenarbeit mit anerkannten Experten aus der Wissenschaft forschen Ingenieure und Techniker von innogy nach neuen Wegen, um die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser sowie die Ableitung und Reinigung von Abwasser ständig zu verbessern.

Trinkwassergewinnung und Wasseraufbereitung

Trinkwasser sprudelt aus dem Wasserhahn in ein Glas.
Sauberes Trinkwasser ist wichtig für die Gesundheit – innogy arbeitet an neuen Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung.

Damit auch in Zukunft die hohen Qualitätsstandards der deutschen Wasserwirtschaft gesichert werden können, beschäftigen sich die Ingenieure von innogy mit der Entwicklung von Schutzkonzepten und der Verbesserung von Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung.

Hier ist innogy Innovationstreiber: Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW), eine Tochtergesellschaft von innogy, entwickelte eine weltweit anerkannte Methode zur Trinkwassergewinnung – das Mühlheimer Verfahren. Im Mühlheimer Verfahren werden zur Wasseraufbereitung Aktivkohle, Ozon und UV-Licht eingesetzt statt Chlor.

Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft

Wasserverteilungssystem

Damit kein Tropfen auf dem Weg durch die Leitungsrohre verloren geht, ist eine kontinuierliche Prüfung der Leitungen auf Wasserverluste erforderlich.

Die deutsche Wasserwirtschaft hat in den vergangenen Jahren umfangreich in die Leitungsinfrastruktur investiert. Ergebnis: Nur sieben Prozent des Wassers gehen auf dem Weg durch die Rohre verloren. Das ist ein internationaler Spitzenwert.

Um diesen Spitzenwert dauerhaft zu halten, kontrolliert innogy die Leitungen ständig mit Hilfe eines modernen Managementsystems. Neue Technologien und Materialien werden kontinuierlich erprobt und entwickelt. So können Schäden am Leitungsnetz frühzeitig erkannt, beseitigt oder vermieden werden.

Für innogy ist das Verteilnetz ein wichtiges Kapital – daher sind Investitionen in Entwicklung und Forschung mehr als eine Pflichtaufgabe.

Abwasserableitung

Das häusliche Abwasser gelangt durch die Abwasserkanäle zu den Klärwerken. Damit das reibungslos funktioniert, muss das Kanalnetz kontrolliert, instandgehalten und verbessert werden.

Die Forschung und Entwicklung in der systematischen Entwässerung hat in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Innovative Verfahren ermöglichen innogy als Netzbetreiber, den Zustand des Abwassersystems genau zu prüfen und zu dokumentieren. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen wird ein Sanierungskonzept erarbeitet. Dabei setzt das Unternehmen auf neue Methoden und Materialien, die den ökonomischen und ökologischen Anforderungen langfristig gerecht werden.

Abwasserreinigung

In Kläranlagen wird Abwasser so aufbereitet, dass es wieder in den natürlichen Wasserkreislauf eingeleitet werden kann. innogy reinigt das Abwasser in ihren modernen Klärwerken entsprechend der gesetzlichen Vorgaben und verbessert fortlaufend alle Reinigungsverfahren.

Moderne Managementsysteme werden eingesetzt, um Optimierungspotenziale in der Abwasserreinigung zu erkennen und zu nutzen. Innovative Verfahren helfen dabei, die Betriebskosten der Anlagen zu reduzieren und die Eigenstromerzeugung zu steigern.

Auch die Entsorgung von Klärschlamm kann durch die Mitverbrennung in Kraftwerken kostengünstig erfolgen.

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Wolfgang Podewils

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