Neues Leben für alte Bücher

innogy-Bücherschränke ziehen magisch an

Das neueste Buch ist ausgelesen, der Bücherschrank platzt aus allen Nähten. Da setzt die Idee der innogy- Bücherschränke an: Menschen teilen Bücher – im öffentlichen Raum und ohne Bezahlung.

So finden Leseratten neuen Stoff und Literatur findet neue Leser. Es entsteht ein Lektüretausch, von dem viele profitieren: Buchfans, die kostenlos und rund um die Uhr zu neuen Büchern kommen; Menschen, die anderen Menschen eine Freude machen und Kommunen, die einen neuen und kommunikativen Lieblingsplatz für die Bewohner schaffen.

Der Bücherschrank wird ganz hervorragend angenommen. Ich werde oft angesprochen und es wird gelobt, dass es in Weilerswist diesen Bücherschrank gibt.
Bücherpatin Heidrun Brening, Weilerswist

Die öffentlichen Bücherschränke von innogy sind ganz besondere Orte, denn hier treffen Buchliebhaber aufeinander, tauschen sich aus und manchmal beginnen an den Bücherschränken sogar Freundschaften.

innogy unterstützt Booksharing aktiv und hat bereits an über 140 Standorten in kleinen und großen Kommunen – wie zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz – öffentliche Bücherschränke aufgestellt. Alle Bücherschränke sind rund um die Uhr und barrierefrei zugänglich. Man kann sie als eine Art Straßenbibliothek bezeichnen, die jeder unentgeltlich nutzen kann. 

Ähnlich wie in anderen Bereichen des Lebens, nimmt die Sharing Economy einen immer größeren Stellenwert ein – Teilen ist das neue Haben. innogy folgt diesem Nachhaltigkeitsgedanken auch in anderen Bereichen und setzt zum Beispiel auch beim eCarSharing auf die Philosophie des Teilens. Egal ob Strom oder Literatur: Jeder sollte daran teilhaben! innogy fördert viele Projekte in der Region

Aktuelle Zahl der innogy-Bücherschränke

Aktuelle Zahl der innogy-Bücherschränke

Stand 18. Oktober 2017

Der Ort ist zum kommunikativen Treffpunkt geworden. Die Nutzer gehen mit der neu geschaffenen Tauschbörse gewissenhaft und verantwortungsvoll um! Vielen Dank nochmals für Ihre Unterstützung!
Bücherpate Dirk Brassel, Brakel

Teilen, tauschen, stöbern – so geht’s!

Ob Krimis, Literaturklassiker oder Lieblingskinderbücher, in den Regalreihen der öffentlichen Bücherschränke finden sich viele verschiedene Bücher. Die Straßenbibliothek ist ein Ort zum Stöbern. Werden Sie fündig, können Sie die Bücher mitnehmen. Stellen Sie zum Austausch ein Buch aus Ihrer Bibliothek in die Regalreihen oder bringen Sie die Bücher nach dem Lesen einfach zurück. Der nächste Leser freut sich!

Um jeden Bücherschrank kümmern sich ein oder mehrere ehrenamtliche Bücherpaten. Sie besuchen regelmäßig „ihren“ Bücherschrank, räumen auf und geben acht. innogy ist stolz auf ihre Bücherpaten. Vielen Dank für Ihr Engagement!

 

Fünf Fragen an den Buchpaten Wolfgang Tänzer

Wir haben mit einem unserer vielen Bücherpaten gesprochen. Wolfgang Tänzer ist Buchhändler. Ihm gehört die Buchhandlung Bücherwurm. Zusätzlich kümmert er sich um den innogy- Bücherschrank in Datteln.

Frage: Was lesen die Bücherschranknutzer in Datteln besonders gern? 

Wolfgang Tänzer: Momentan wird Karl May besonders gerne gelesen. Fragen Sie mich aber nicht warum. Aber auch Klassiker von Goethe und Schiller sind schnell vergriffen und sogar alte Gesetzestexte finden neue Leser.

Frage: Von Ihrer Buchhandlung können Sie den öffentlichen Bücherschrank sehen. Was beobachten Sie tagtäglich? 

Wolfgang Tänzer: Viele Menschen aus Datteln kommen regelmäßig zum Bücherschrank. Die Leute würde ich auf dreißig aufwärts schätzen. Ganz junge Menschen sehe ich hier nicht. Es kommen Frauen und Männer gleichermaßen. Hauptsache ist doch aber: Die Menschen lesen!

Frage: Den Bücherschrank in Datteln gibt es bereits seit 2014. Was ist das Besondere? 

Wolfgang Tänzer: Der Bücherschrank hat einen idealen Standort gefunden. Er steht direkt unter einer Laterne und neben einer Bank. Ein schöner Ort zum Lesen. In den ganzen Jahren ist auch nie etwas passiert. Nur einmal an Silvester. Die Menschen aus Datteln geben acht auf ihren Bücherschrank. 

Frage: Haben Sie auch schon mal ein Buch aus dem Bücherschrank genommen? 

Wolfgang Tänzer: Ja, ein Fachbuch. Die werden übrigens auch gerne genommen. 

Frage: Was machen Sie als Bücherpate?

Ein- oder zweimal in der Woche schaue ich nach dem Bücherschrank. Sind die Regale leer, stelle ich Bücher nach, denn die Leute geben auch schon mal in meiner Buchhandlung Bücher ab. Aber ich sortiere die Bücher nie. Die Menschen lassen sich gerne überraschen und stöbern am liebsten selbst.

 

Standorte der innogy- Bücherschränke

Die nachfolgende Karte zeigt die Standorte der innogy- Bücherschränke. Diese sind rund um die Uhr geöffnet, barrierefrei und somit für alle Menschen frei zugänglich.

Wenn Sie sich für Literatur interessieren, schauen Sie doch auch auf die Seite zum Welttag des Buches. Dort finden Bücherfreunde viele nützliche Informationen. Die Stiftung Lesen will besonders Kinder und Jugendliche fürs Lesen begeistern. 

Hier finden Sie innogy- Bücherschränke in Ihrer Nähe

 

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