Gegenanträge und Wahlvorschläge

Sofern bis zum Ablauf des 9. April 2017, 24:00 Uhr MESZ, zugänglich zu machende Gegenanträge oder Wahlvorschläge von Aktionären zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder von Abschlussprüfern eingehen, werden diese hier veröffentlicht.
 
Eine eventuelle Stellungnahme der Verwaltung zu Gegenanträgen oder Wahlvorschlägen wird ebenfalls an dieser Stelle veröffentlicht.
 
Der Vorstand weist in Zusammenhang mit Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern auf Folgendes hin:
 
Der Aufsichtsrat setzt sich im Zeitpunkt der Wahl gemäß Artikel 40 Absätze 2 und 3 der SE-Verordnung, § 17 des Gesetzes zur Ausführung der SE-Verordnung („SE-Ausführungsgesetz“), § 21 Absatz 3 des Gesetzes über die Beteiligung der Arbeitnehmer in einer Europäischen Gesellschaft, Teil 2 der Vereinbarung über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der innogy SE vom 20. Dezember 2016 („SE-Arbeitnehmerbeteiligungsvereinbarung“) und § 11 Absatz 1 der Satzung aus zwanzig Mitgliedern zusammen, die von der Hauptversammlung bestellt werden. Von den zwanzig Mitgliedern sind zehn Mitglieder auf Vorschlag der Arbeitnehmer zu bestellen. Besteht bei einer börsennotierten SE der Aufsichtsrat aus derselben Zahl von Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern, müssen gemäß § 17 Abs. 2 SE-Ausführungsgesetz im Aufsichtsrat Frauen und Männer jeweils mit einem Anteil von mindestens 30% vertreten sein. Damit müssen mindestens sechs Sitze im Aufsichtsrat von Frauen und mindestens sechs Sitze von Männern besetzt sein, wobei nach Teil 2 der SE-Arbeitnehmerbeteiligungsvereinbarung dem Aufsichtsrat sowohl auf Anteilseigner- als auch auf Arbeitnehmerseite mindestens drei Vertreter jedes Geschlechts angehören müssen. Mit der Wahl der vom Aufsichtsrat und von der Arbeitnehmerseite vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten wäre das vorstehend beschriebene Mindestanteilsgebot somit erfüllt.