Börsengang herausragend gemeistert

innogy holt den Corporate Finance Award der Börsen-Zeitung in der Kategorie IPO

innogy i mit Börsenbullen

Es war Europas größter Börsengang im letzten Jahr, weltweit der zweitgrößte: innogys Antritt an die Börse am 7. Oktober. RWE und innogy wurden dadurch neue strategische Optionen eröffnet. Für den besten IPO 2016 überreichte die Börsen-Zeitung zusammen mit PricewaterhouseCoopers (PwC) Peter Terium am Donnerstag in Frankfurt den Corporate Finance Award. Der Preis zeichnet unternehmensstrategisch wie auch finanzierungstechnisch herausragende Transaktionen aus.

Terium bedankte sich vor allem bei den innogy- und RWE-Mitarbeitern für die großartige Leistung und hob hervor, wie bedeutungsvoll der Börsengang sowohl für innogy als auch für RWE war.

Ich freue mich außerordentlich über die Auszeichnung und bin stolz auf unser Team! Unsere Mitarbeiter haben mit unglaublich viel Einsatz an der Transaktion gearbeitet, so dass der Börsengang ein Riesenerfolg wurde.
Peter Terium

Nur zehn Monate nach der Ankündigung des Börsengangs wurde die innogy-Aktie an der Frankfurter Börse erstmalig gelistet. „Die Unternehmensumstrukturierung lief nach einem extrem ehrgeizigen Zeitplan“, betont Finanzvorstand Bernhard Günther. Das sei ein unglaublicher Kraftakt aller Mitarbeiter gewesen. Einer, der sich gelohnt hat!

 

Auch jetzt, acht Monate nach dem Börsenstart, erweist sich die Strategie für RWE und innogy als Erfolg, der viele Rekorde gebrochen hat:

  • Der Börsengang war 2016 gemessen am Emissionsvolumen nicht nur der weltweit zweitgrößte und sogar größte Europas,
  • sondern auch der größte in Deutschland seit dem Börsengang der Deutschen Post im Jahr 2000. 
  • innogy erhielt aus der Platzierung von neuen Aktien zwei Milliarden Euro für Wachstumsinvestitionen.
  • Zugleich flossen aus der Platzierung von innogy-Bestandsaktien RWE 2,6 Milliarden Euro zu.
  • Auf Anhieb brachte es innogy auf eine Marktkapitalisierung von rund 20 Milliarden Euro.

 

Beim Börsengang ging es vor allem um die Zukunftsfähigkeit des gesamten Konzerns

„Uns ging es darum, für den Mutterkonzern RWE und für innogy strategische Türen aufzustoßen“, beschreibt Bernhard Günther im Interview mit der Börsen-Zeitung. „Wir sind aus RWE heraus gestartet und haben einen Teil des Geschäfts in die innogy gegeben.“ Damit war dieser neue Teil in der Lage, frisches Eigenkapital anzuziehen. Günther weiter: Es sei „ein schöner Nebeneffekt, wenn man sieht, wie groß das ist, was man hinbekommen hat. […] Wir haben viel Zuspruch für das Konzept erhalten, offensichtlich war kein Haar in der Suppe“. Mit Blick auf den Börsengang am 7. Oktober 2016 sagt er, dass das Timing perfekt gewesen sei, denn viele Anleger sähen Aktien von stark regulierten Unternehmen wie innogy als eine Art Ersatz für Festverzinsliche, die nicht mehr viel Ertrag brachten.

„Da haben wir Glück gehabt, dass genau dann der Markt in der Verfassung war, solche Aktien wie innogy sehr nachzufragen“, fasst Günther zusammen. „Ich mache keinen Hehl daraus: Wäre das fünf Wochen später nach der US-Wahl passiert, hätte man wahrscheinlich zumindest diesen Preis so ohne Weiteres nicht mehr gesehen.“

Hilfreichen Schwung für den gelungenen IPO gab auch die Investition von BlackRock, den innogy schon am Anfang des Börsengangs an Bord holte: „Es ist ein enorm wichtiges Signal, wenn einer der größten in Privathand befindlichen Investoren der Welt knapp eine Milliarde Euro rein gibt“, so Günther.

Peter Terium im Video-Interview mit der Börsen-Zeitung

Zum Preis

Die Börsen-Zeitung hat  in diesem Jahr zum siebten Mal die Corporate Finance Awards verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Transaktionen aus 2016. Dabei spielen unter anderem Größe, Komplexität und Originalität der Transaktion eine Rolle, außerdem der hinter der Transaktion stehende unternehmerische Ansatz. Ausgezeichnet in fünf Kategorien wurden: Large Caps: Fresenius, Mid/Small Caps: Kion, M&A: Bayer, IPO: innogy und Digital: Siemens. Die Preisübergabe fand am 22. Juni in Frankfurt in der Skylobby des „Tower 185“ des Kooperationspartners PwC statt.

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