Nachhaltig unterwegs

Mobil mit selbst erzeugtem Strom

So macht Autofahren Spaß: Elektrofahrzeuge sind klimafreundlich

Autarkie ist Trumpf

Mein Haus, mein Auto, mein Strom! Mein Strom? Immer mehr Verbraucher nehmen in punkto Energieversorgung gern die Karten selbst in die Hand. Dabei setzt beispielsweise die tägliche Dosis Sonnenstrom vom Hausdach nicht nur Kühlschrank, PC und Co. in Gang. Die Versorgungskette reicht bis in den Carport.

„Die Ladebox für die eigene Einfahrt oder Garage versorgt das Elektroauto immer dann bequem mit Strom, wenn es gerade parkt“, sagt Kirsten Schweers, Produktmanagerin Elektromobilität bei innogy. „Außerdem ist sie eine sichere und effiziente Lösung für alle, die ihren selbst erzeugten Strom optimiert nutzen und damit einen Beitrag zur Energiewende leisten möchten“. Und komfortabel sei das Ganze auch: Fahrer und Fahrzeugbatterie laden während der Ruhezeit ihre Akkus auf.

Alles aus einer Hand – Kombi-Lösungen für Verbraucher

Stromerzeugung und -verbrauch aus erneuerbaren Energien aufeinander abstimmen und dabei verschiedene Lebensbereiche intelligent verknüpfen: darin sieht die studierte Betriebswirtin ein spannendes Geschäftsfeld – und eine persönliche Herausforderung. „Es macht großen Spaß, bei dieser Entwicklung dabei zu sein und an neuen Produkten zu arbeiten“, sagt Schweers. Zu den jüngsten Novitäten im innogy Portfolio zählt das sogenannte „Zukunftspaket Solar“. Es enthält eine Solaranlage, einen Batteriespeicher, ein SmartHome-Paket und eine Ladebox für Elektrofahrzeuge. Die Alles-aus-einer-Hand-Lösung für Privatkunden kam gerade auf den Markt.

Internationale Standards für E-Fahrzeuge

„Das Thema Elektromobilität hat in der öffentlichen Wahrnehmung an Aufmerksamkeit gewonnen“, ist Kirsten Schweers überzeugt. Dazu trägt etwa die neue Förderregelung der deutschen Bundesregierung für die Antriebsvariante bei. Das aus Berlin vorgegebene Ziel ist hochgesteckt: Bis 2020 sollen auf Deutschlands Straßen eine Million E-Autos unterwegs sein, die lokal ohne Emissionen sind. Und diese Fahrzeuge brauchen natürlich ein eigenes Tankstellen-Netz!

innogy hat bei der Ladeinfrastruktur – so das Buzzword – schon ordentlich Strecke gemacht. Das Unternehmen betreibt bereits zahlreiche Ladepunkte in Europa, die Mehrheit davon in Deutschland. Um dieses E-Tankstellennetz weiter zu verbessern und internationale Standards etwa für Stecker-Typen zu etablieren, arbeitet innogy mit zahlreichen Partnern zusammen und engagiert sich in allen wichtigen nationalen und internationalen Standardisierungsgremien. Denn Elektromobilität soll für Fahrer so einfach wie möglich sein. Innerhalb weniger Jahre hat das Unternehmen zahlreiche eigene Entwicklungen zum Patent angemeldet – zum Teil mit weltweiter Gültigkeit.

„Elektromobilität ist ein Statement“

Für private Konsumenten ist E-Mobility darüber hinaus ein emotionales Thema, weiß Kirsten Schweers aus Gesprächen und Befragungen von Kunden. „Elektromobilität ist ein Statement“, so die Expertin. „Der Nachhaltigkeitsgedanke steht dabei im Vordergrund.“ Über praktische Alltagslösungen wie das „Zukunftspaket Solar“ tausche sich die „Community“ in Netzwerken und Onlineforen aus: Mein Haus, mein Auto, mein Strom. Meine Umwelt.

Norbert Verheyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz bei innogy schätzt Elektroautos als komfortable und umweltfreundliche Antriebsvariante.
Elektrofahrzeuge bieten ihren Besitzern zahlreiche Vorteile. Die Betriebskosten sind niedrig, die Städte werden von Abgasen entlastet und das Auto lädt ganz bequem, wenn es zu Hause parkt und sowieso gerade nicht gebraucht wird.
Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz innogy

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