Wind of Change

Windenergie – Mit Innovation zum Erfolg

Historische Windmühle steht vor zwei modernen Windkraftanlagen inmitten grüner Wiesen. Die Windradtechnik entwickelte sich rasant.

Wie man Windenergie effektiv einsetzt, wussten die Karthager bereits vor 4000 Jahren: Sie nutzen den Wind für ihre mächtige Segelbootflotte und wurden damit zum gefährlichsten Gegner Roms.

Jahrhunderte später nutzte man Windenergie friedlicher, aber nicht weniger effektiv: Die ersten Windmühlen wurden errichtet um Getreide zu mahlen, Wasser zu pumpen oder Holz zu sägen.

Den Wind als Energiequelle zu nutzen, ist also keinesfalls neu.

Neu ist seine Bedeutung als unbegrenzt verfügbare Energiequelle zur Stromerzeugung. Unter den erneuerbaren Energien ist Windkraft heute der Star und die treibende Kraft der Energiewende.

Höher! Größer! Stärker!

Riesige Windkraftanlagen stehen hinter den winzig wirkenden Windturbinen aus den 90ern am Deich des Ijsselmeeres im Windpark Zuidwester.

Die rasante technische Entwicklung der Windkrafttechnik der letzten Jahrzehnte ist der Wegbereiter für den wirtschaftlichen Erfolg moderner Windparks.
Die Windkraftanlagen der ersten Generation erreichten in den 70er Jahren eine Generatorleistung von 30 Kilowatt. In den 80ern waren 150 Kilowatt, in den 90ern bereits 300 Kilowatt Standard.

Aktuelle Onshore-Anlagen schaffen 3.000 Kilowatt (3 Megawatt).

Zum Vergleich: 1980 versorgte eine Anlage rund 10 Haushalte - heute mehr als 5.000.
Moderne Spitzenanlagen liegen aktuell sogar bei 7.500 Kilowatt (7,5 Megawatt).
Der Rotordurchmesser beträgt 127 Meter und die Windenergieanlagen haben eine Gesamthöhe von rund 200 Metern.

Zwölf dieser Giganten verbaut innogy im Onshore Windpark Zuidwester am Deich des Ijsselmeeres in den Niederlanden. Sie ersetzen 50 Windkraftanlagen aus den 90ern.

innogy realisiert hier, was im Fachjargon mit Repowering bezeichnet wird: Leistungsstärkere moderne Anlagen ersetzen alte Windradtechnik. Auf der gleichen Fläche kann beim Repowering mit deutlich weniger Anlagen somit ein Vielfaches an sauberem Windstrom erzeugt werden.

Mehr Effizienz durch Innovation

Windparks im Vergleich

Heutige Windturbinen sind nicht nur deutlich größer und leistungsstärker als ihre Vorgänger – sie sind auch intelligenter. Moderne Onshore-Windräder passen sich beispielsweise den Windverhältnissen an. Es gibt speziell auf Schwachwind ausgelegte Windräder. Stellmotoren in der Gondel richten den Rotor auf die Windrichtung aus und verdrehen je nach Windstärke ihre Blätter.

Neu sind auch getriebeloser Windenergieanlagen. Kosten und Wartungsaufwand lassen sich durch diese Antriebsform reduzieren. Die Rotorblätter dieser Anlagen sind leicht spiralförmig. Dadurch wird der Wind bis zur Nabe geleitet und besser ausgenutzt. Weiterer Vorteil der besonderen Gestaltung ist ein geräuscharmer Betrieb.

Aktuelle Anlagen laufen im Vergleich zu älteren Anlagen zudem störungsfreier und zuverlässiger.

Diese Entwicklung treibt auch das Research & Development-Team von innogy weiter voran. Die Entwicklungsingenieure forschen, wie Windkraftanlagen optimiert werden können.

Partnerschaftlich die Energiewende meistern

Die Experten von innogy sind seit über 20 Jahren im Bereich Onshore-Wind aktiv.

Aktuell betreibt innogy Onshore-Windparks in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Spanien und Italien. Damit ist innogy einer der großen Onshore-Betreiber in Europa.

Gemeinsam mit kommunalen Partnern will innogy weiter wachsen und die Energiewende vorantreiben.

Wie das geht, zeigt der Windpark Königshovener Höhe, den innogy gemeinsam mit der Stadt Bedburg betreibt.

Der Onshore-Windpark wurde auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Garzweiler errichtet. Innerhalb von zwei Jahren wurden hier 21 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 67.000 Kilowatt (67 Megawatt) errichtet.

Gemeinsam Winderfolge schaffen

innogy Windscout Gerhild Patten im Gespräch für die Standortwahl für ein Windprojekt.

innogy will den Ausbau der erneuerbaren Energien auch in Deutschland weiter vorantreiben. Aus eigener Kraft und mit Partnern. So können wir die Energiewende gemeinsam stemmen.

Als Windscout bei innogy ist Gerhild Patten ständig auf der Suche nach guten Standorten für neue Windparks. Grundstückseigentümer können von innogy prüfen lassen, ob sich ihre Fläche für ein Windprojekt eignet. Erfahrene Windscouts analysieren in einem ersten Schritt Faktoren wie Windgeschwindigkeiten und Abstände zur Wohnbebauung. Bei positiver Beurteilung wird das Projekt gemeinsam und auf Augenhöhe entwickelt.

Erfahren Sie mehr über die Flächensuche und lassen Sie prüfen, ob Ihre Flächen für die Windenergienutzung in Frage kommen.

Mehr Informationen zur Flächensicherung

So geht’s weiter

Die Realisierung von Windparks ist eng verbunden mit weiteren Innovationen und Forschungsprojekten, die innogy anschiebt. Ein Zukunftsprojekt ist dabei die Suche nach kostengünstigen Speichermöglichkeiten. innogy forscht intensiv nach Möglichkeiten, um Wind- und Solarenergie effizient zu speichern.
Damit die Energieversorgung auch in sonnen- und windarmen Zeiten gesichert ist.

Hier sind wir auch aktiv

Drohnen: eine sichere und kostengünstige Alternative zur Windpark-Wartung

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Energiespeicherung

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Leuchtturmprojekt Königshovener Höhe